Tanzabend unter Lampions und Sommerfest

„Bunte Tage“ auf dem Albertushof

Zum Auftakt des Tages der offenen Tür gestaltete Diakon Bernhard Sauer einen Gottesdienst. - Foto: Rohdenburg

Groß Ippener - Recht windig, zumeist sonnig und durchgehend trocken – die Bewohner des Albertushofes und die vielen Besucher hatten am Sonntag richtig viel Glück, dass sie ein harmonisches Sommerfest in Groß Ippener feiern konnten.

Zwar musste Diakon Bernhard Sauer beim Gottesdienst wegen der Böen auf die Hilfe von Einrichtungsleiterin Susanne Jaekel setzen, als es darum ging, den Zettel zu halten, auf dem die Segensworte standen. Doch ansonsten war der Auftakt unter einer großen Buche im Garten des Anwesens sehr harmonisch.

Unterdessen bauten Bewohner und Betreuer sowie viele Ehrenamtliche ihre Stände auf dem Gelände auf, damit es nach der besinnlichen Feier gleich losgehen konnte. Dabei kam beispielsweise die Polizei kaum dazu, ihren Pavillon einzurichten, weil schon bei der Ankunft viele Albertushof-Bewohner schauen wollten, wie denn das Blaulicht funktioniert oder wie es in einem Polizei-VW-Bus aussieht.

„Wir danken dir für unsere bunte Gemeinschaft“, hieß es in den Fürbitten der Andacht. Und bunt war das Wochenende in der sozialen Einrichtung allemal. Am Freitag gab es einen öffentlichen Tanzabend unter Lampions. Am Sonntag startete dann der Tag der offenen Tür.

„Wir wollen nicht nur essen“, erklärte Jaekel angesichts des großen Torten- und Kuchenangebotes. „Wir wollen einen fröhlichen Tag mit vielen unterschiedlichen Menschen gemeinsam verbringen. Wir möchten zeigen, wie lebendig und vielfältig es bei uns auf dem Albertushof ist.“ So gab es eine Tombola, Auftritte der inklusiven „Crazy Chor Company“ aus Achim, der BBS-II-Schülerband, der Hip-Hop-Dancer sowie der Musikgruppe „Sambrazza“.

Das Motto „Bunte Tage auf dem Albertushof“ kommt nach Veranstalterangaben nicht von ungefähr. Es ist an das Leitbild der Einrichtung angelehnt. Darin heißt es unter anderem: „Unsere Lieblingsfarbe ist bunt.“ „Jeder ist bei uns in seiner Einzigartigkeit willkommen“, sagt Jaekel. Im Albertushof haben derzeit 75 Menschen ihr Zuhause.

Neben dem stationären Wohnen bietet die Einrichtung auch ambulant betreutes Wohnen und Kurzzeitwohnen an. All das konnten sich die Besucher über viele Stunden anschauen, während sie über das weitläufige Gelände mit den Gemüsebeeten schlenderten – bis der Auftritt von „Sambrazza“ den bunten Tag um 18 Uhr beendete.

dr

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