Bürgermeister zählt zu den Geehrten

Hartmut Post gehört Rat seit 25 Jahren an

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Die 25-jährige Ratsarbeit von Bürgermeister Hartmut Post (r.) würdigte dessen Stellvertreter Heinrich Dittmer-Hohnholz mit einem Wappenteller aus Zinn, den er im Namen der Gemeinde überreichte. 

Dünsen - Seit 25 Jahren engagiert sich Bürgermeister Hartmut Post im Rat der Gemeinde Dünsen. Dieses Jubiläum würdigte sein Stellvertreter Heinrich Dittmer-Hohnholz am Montagabend im „Landhaus“. Er überreichte im Namen der Gemeinde einen Wappenteller aus Zinn.

Post war gleich 1991, als er es in den Rat schaffte, zum stellvertretenden Bürgermeister gewählt worden. 2001 folgte seine Berufung zum Verwaltungsvertreter. Drei Jahre später wählte ihn der Rat als Nachfolger von Heinrich Wessel ins Bürgermeisteramt.

Hartmut Post (2.v.l.) verabschiedete Florian Sulz, Beate Hadeler, Uwe Lustig und Hans-Jürgen Schmidt (v.l.) aus dem Rat. 

„Du bist seit vielen Jahren in ehrlicher und aufrichtiger Bereitschaft Anwalt der Bürger und hast dir bleibende Verdienste um das Gemeinwohl erworben. Man kann dich jederzeit anrufen und bekommt eine Antwort. Du kümmerst dich um die Angelegenheiten, die Bürger an dich herantragen, es sei denn, du bist für die Post unterwegs; dann rufst du in der Regel zurück“, sagte Dittmer-Hohnholz. Das Engagement des Jubilars verdeutlichte er am Beispiel der früheren Muna. „Du hast mit Erfolg darauf gedrängt, dass der Zaun auf Dünsener Gebiet abgebaut und die Liegenschaft für die Bevölkerung zugänglich gemacht wurde. Auf Anfrage bist du immer bereit, Gäste durch die ehemalige Muna zu führen und ihnen deren Geschichte zu erläutern.“ Die Belange der Dünsener lägen bei Hartmut Post „in guten Händen“, fasste Dittmer-Hohnholz zusammen.

Der Geehrte ehrte sodann selbst vier Mandatsträger, die dem neuen Rat nicht mehr angehören werden, mit Weinpräsenten. Besonders schwer fiel ihm der Abschied von Beate Hadeler. Sie hatte nach 20 Jahren Ratsarbeit nicht wieder kandidiert und erhielt zusätzlich einen großen Blumenstrauß für ihre zuverlässige Protokollführung, die sie all die Jahre unentgeltlich verrichtete.

„Nun ist Schluss mit lustig“, spielte Hartmut Post augenzwinkernd auf das Ausscheiden von Nachrücker Uwe Lustig nach drei Jahren Ratsarbeit an. Für ihn habe es bei der Kommunalwahl leider nicht ganz gereicht. Post lobte die „offene und ehrliche Art“ des ausscheidenden Ratskollegen und erwähnte am Rande, Lustig sei zur Zeit des Putsches gegen Erdogan in der Türkei gewesen. „Du warst also sozusagen für unsere Außenpolitik zuständig“, scherzte er. Einen versierten Fachmann, „wenn es um Computer und unsere Homepage ging“, nannte der Bürgermeister Hans-Jürgen („Hansi“) Schmidt, der dem Kommunalparlament eine Wahlperiode lang angehört hatte und nicht wiedergewählt worden war. Er bedauerte sein Ausscheiden ebenso wie das von Florian Sulz. Letzterer hatte nach vier Jahren Ratszugehörigkeit nicht wieder kandidiert. „Die Liebe hat dich ein bisschen von Dünsen weggezogen“, so Post. 

boh

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