"Aktivtag" der Jugendfeuerwehr Beckeln

Was die Aktiven in ihrem Dienst erwarten kann

Aufbau einer Wasserversorgung: Der Nachwuchs kuppelt hier eine Saugleitung zusammen. - Foto: Christian Bahrs

Beckeln - Während ihres ersten „Aktivtags“ hat die Jugendfeuerwehr Beckeln praxisnahe Einblicke in das Einsatzgeschehen der Aktiven bekommen. Die Organisatoren, Jugendfeuerwehrwart Matthias Kastendiek, seine Stellvertreter Timo Gralheer und Ramona Barg sowie Betreuerin Kristina Sander und der stellvertretende Ortsbrandmeister André Gerke, werteten das Event hinterher als großen Erfolg.

Über eine Steckleiter musste ein (Stoff-)Tier aus einem Baum gerettet werden. - Foto: Bahrs

Der „Aktivtag“ begann mit einer Einweisung im Schulungsraum und einem Kennenlernspiel. Währenddessen rief die Leitstelle die Feuerwehr Beckeln über Funkmeldeempfänger und Sirene zu einem Probealarm. Hierbei wurden das Anfahren beim Feuerwehrhaus, das Umziehen in den Umkleiden und das Ausrücken dargestellt und erläutert. Der erste Probe-Einsatz ließ dann auch für die Nachwuchsbrandschützer nicht lange auf sich warten. Über die Lautsprecher im Feuerwehrhaus kam der Alarmgong und die Durchsage „Flächenbrand in Groß Köhren“. Auf das erklingende Signal hin rannten alle Kinder und Jugendlichen zu ihren Haken und zogen sich die benötigte Bekleidung an. Nach dem „Einsatz“ ging es im Feuerwehrhaus weiter mit einem Volleyballturnier. Später kamen die Eltern zum gemeinsamen Grillabend ins Feuerwehrhaus. Als sich alle gestärkt hatten, folgte der nächste „Einsatz“. Erneut machten sich die Nachwuchsbrandschützer auf den Weg zu den Fahrzeugen.

Bevor sich um Mitternacht ein Geburtstagskind über ein Ständchen freute, richteten die Kinder ihre Schlafplätze ein. Doch eine weitere Herausforderung erwartete sie – eine „Personensuche“. Die Nachtruhe hatten sich danach alle Beteiligten redlich verdient. Am nächsten Morgen stärkten sie sich mit Brötchen und Rührei für die letzten paar Stunden. Sie bauten die Schlafplätze zurück und räumten das Feuerwehrhaus auf. Sodann mussten sie ein letztes Mal „raus“.

Zu den nachempfundenen Einsätzen gehörten ein Containerbrand, eine ausgelöste Brandmeldeanlage, eine Ölspur und eine Tierrettung aus einem Baum. Eine gemeinsame Besprechung im Schulungsraum setzte den Schlusspunkt hinter den „Aktivtag“. Alle Kinder zeigten sich sehr zufrieden mit dem Ablauf und urteilten unisono, zusammen eine Menge Spaß gehabt zu haben. 

cb

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