Auf der K 327 rollt nach Monaten wieder der Verkehr

Die Vollsperrung ist endlich passé

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Nach der monatelangen Vollsperrung wegen des Fahrbahnausbaus ist die Kreisstraße 327 zwischen Klattenhof und Immer nun wieder für den Verkehr freigegeben. Einige Restarbeiten stehen aber noch aus.

Klattenhof - Erleichterung in Klattenhof, Immer und bei allen Autofahrern, die auf eine Verbindung zwischen beiden Ortschaften angewiesen sind: Nach monatelanger Vollsperrung ist die Kreisstraße 327 wieder freigegeben. Der Verkehr rollt vorerst mit Einschränkungen. Denn die Bauarbeiten sind noch nicht komplett abgeschlossen.

Links und rechts neben der verbreiterten Fahrbahn, die nun über Asphalt statt Betonplatten verfügt, sowie dem neuen Radweg durch das Waldgebiet Stühe stehen noch Restarbeiten an. Momentan läuft die Herrichtung der Einmündungen zu den Waldwegen, der Entwässerungsgräben sowie der Berme. Autofahrer müssen im Bereich dieser Baustellen mit Geschwindigkeitsreduzierungen oder halbseitigen Sperrungen rechnen. Auch die Aufbringung der Fahrbahnmarkierung steht noch aus.

Die Vollsperrung, die bereits Ende Februar eingerichtet worden war, hatte nicht nur die Pendler auf eine Geduldsprobe gestellt. Je länger sie dauerte, desto größer wurde auch der Unmut bei den Einwohnern. Die Klattenhofer bemängelten ein zu zögerliches Voranschreiten der Arbeiten (wir berichteten) und waren nicht nur die Umwege leid. Die dortigen Direktvermarkter beklagten durch den fehlenden Durchgangsverkehr auch einen erheblichen Rückgang der Kundschaft.

Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg hatte damals bei dem Hinweis auf die Einrichtung der Vollsperrung in der Tat angegeben, dass diese voraussichtlich bis Anfang August aufrecht erhalten wird. Gleichzeitig hatte sie mögliche witterungsbedingte Verzögerungen angekündigt. 

Dass die Vollsperrung nun erst diese Woche aufgehoben wurde, verstärkt bei dem einen oder anderen den Eindruck, dass die Arbeiten hinter dem Zeitplan liegen. Allerdings hatte der Landkreis mit dem beauftragten Unternehmen einen Bauzeitraum von einem Jahr festgelegt. Für die Firma bestand also Spielraum, der genutzt wurde. Die Restarbeiten sollen bis zum Frühjahr abgeschlossen sein.

Neben der Fahrbahnerneuerung auf gut drei Kilometern ist im Rahmen der fast drei Millionen Euro teuren Maßnahme auch der Radweg von Brettorf nach Immer entstanden. Der Bau war Anfang 2015 ins Sonderprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen worden, das auch 60 Prozent der Projektkosten trägt.

ts

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