Stimmungsvolles Sommerfest vor der Kirche 

110 Senioren genießen Sonne, Tanz, Musik und Modenschau

Die Frauen des Arbeitskreises „Gemeinsame Sache – Senioren in Dötlingen“ überraschten mit einer besonderen Modenschau. Quasi als Running Gag tauchten sie immer wieder in unterschiedlichen Kostümen auf – hier in afrikanischen Gewändern.

Dötlingen - Von Tanja Schneider. Eine Modenschau der ganz besonderen Art, plattdeutsche Geschichten, Witze und Tanzdarbietungen – einen abwechslungsreichen Nachmittag erlebten am Mittwoch rund 110 Senioren bei ihrem Sommerfest. Nach zwei verregneten Jahren konnte es nun wieder im Freien bei der Dötlinger Kirche gefeiert werden.

Der Arbeitskreis „Gemeinsame Sache – Senioren in Dötlingen“ hatte ein buntes Programm vorbereitet. Rund 20 Helfer kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf. Den Auftakt bildete traditionell eine Andacht. Pastorin Susanne Schymanitz traf aber nicht nur mit ihren Worten den Geschmack des Publikums. Gemeinsam mit den anderen Frauen des Arbeitskreises schlüpfte sie auch immer wieder in unterschiedliche Kostüme und flanierte an den Besuchern vorbei. Mal führten die „Models“ bäuerliche Kleidung vor, mal war es Nachtwäsche aus der Zeit der Jahrhundertwende. Der Applaus war ihnen sicher. Auch in afrikanischen Gewändern zeigten sich die Frauen. „Dafür haben sie extra einen Workshop besucht“, scherzte Werner Knoll, der als Moderator fungierte.

Bei Kaffee und Kuchen kamen die Senioren, darunter auch Bewohner des Neerstedter Wohn- und Ferienhauses sowie des Alexanderstiftes und des Kreisaltenheimes in Wildeshausen, ins Gespräch. Karl Hans Stolle stimmte in regelmäßigen Abständen Lieder auf seinem Akkordeon an. Wer wollte, sang oder schunkelte mit. Für Lacher sorgten die vorgetragenen Geschichten auf Plattdeutsch, unter anderem von Gerold Koppermann, der über die Macken der Manns- und Fronslü sprach. Stimmung verbreiteten die Tänzerinnen der „Flipsides“ des TV Dötlingen, die gleich zwei Choreografien zeigten.

Unter den Besuchern befand sich auch Bürgermeister Ralf Spille, der während seiner Grußworte einen Blick auf die Ereignisse des ersten Halbjahres warf. „Wir haben einiges auf den Weg gebracht“, sagte er anlässlich der Ratsentscheidungen zum Gewerbe- und Industriegebiet Hockensberg sowie zum Neubaugebiet „Ramshorn I“ in Neerstedt. Für dieses sind bereits 13 Grundstücke verkauft. „Also das erste Drittel“, sagte Spille. Er erinnerte daran, dass vier Grundstücke für den Mietwohnungsbau gedacht sind. Auch hier seien Bewerbungen eingegangen. Über die Vergabe muss noch der Verwaltungsausschuss beraten. Die Erdarbeiten wie die Verlegung von Stromleitungen näherten sich derweil bereits dem Ende.

Auch der Radwegebau von Brettorf nach Immer entwickle sich langsam, so der Verwaltungschef. Teilweise sei schon asphaltiert. Abgeschlossen sei hingegen die Errichtung des Windparks Haidhäuser. „Alle zwölf Anlagen stehen, sieben drehen sich bereits“, informierte Spille. Wer sich finanziell an dem Bürgerwindpark beteiligen möchte, müsse sich allerdings ein wenig gedulden. Denn der entsprechende Prospekt liege immer noch bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.

Spille appellierte zudem an die Besucher, am 11. September wählen zu gehen – und er dankte den Helfern des Sommerfestes, die unter anderem fleißig Kuchen gebacken hatten. Am frühen Abend waren sie als Grillmeister tätig. Pünktlich zum Essen präsentierten die Arbeitskreis-Frauen dann noch ihre Abendrobe auf dem „Laufsteg“.

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