Neerstedter wünschen sich Beleuchtung/CDU-Fraktion will Antrag stellen

Die Bushaltestelle „im düsteren Ort“

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An der Haltestelle an der Huntloser Straße gibt es weder Licht noch Häuschen.

Neerstedt - Von Tanja Schneider. Wenn die Kinder und Jugendlichen morgens an der Haltestelle an der Huntloser Straße in Neerstedt auf den Schulbus warten, dann ungeschützt vor Wind und Wetter sowie in den Wintermonaten im Dunkeln. Zumindest Letzteres soll sich nach dem Willen der CDU-Fraktion bald ändern. Sie möchte bei der Gemeinde einen Antrag auf die Installation von Straßenlaternen in diesem Bereich stellen. Das versprachen die Mitglieder gestern den besorgten Eltern während eines Ortstermines.

Die Bushaltestelle an der K236, nahe des Ortsausgangs in Richtung Ostrittrum, besteht auf beiden Seiten lediglich aus einem Schild. Dass es kein Häuschen oder eine Überdachung gibt, sei zwar oft „ungemütlich“, die fehlende Beleuchtung empfinden die Eltern aber als gefährlich. „Auf Tempo 50 haben hier die wenigsten Autofahrer abgebremst, die in den Ort hineinfahren“, berichteten sie. Da die Kinder nicht nur dicht an der Straße stehen, sondern sie auch teilweise queren müssen, wünschen sie sich wenigstens Licht, damit der Nachwuchs gesehen wird. „Diese Ecke wird in Neerstedt schon der düstere Ort genannt“, erzählten die Anwohner.

Laut Ratsfrau Anke Spille, die dem Anliegen ebenso lauschte wie ihre CDU-Kollegen Anne-Marie Glowienka, Beate Wilke, Gernot Kuhlmann und Uwe Krebs, möchte die Partei beantragen, dass die Huntloser Straße vom Kreisverkehr bis zum Ortsausgang mit Straßenlaternen ausgestattet wird. „Dies könnte im Zuge des derzeit laufenden Umrüstungs- und Lückenschluss-Konzeptes realisiert werden“, sagte sie.

Dies käme übrigens nicht nur den Schülern zugute, sondern auch weiteren Neerstedtern, die die öffentliche Linie 273 nutzen, oder zu Fuß in diesem Bereich unterwegs sind.

Gedanken haben sich die Eltern sowie die CDU auch schon über eine Verlegung der Haltestelle gemacht – nur ein paar Meter weiter. Denn dann könnte sie mit einem Wartehäuschen ausgestattet werden. Mit dem Grundstückseigentümer sei bereits eine Lösung ermittelt worden. „Allerdings stehen noch Gespräche mit der Gemeinde sowie dem Landkreis aus“, ergänzte Spille.

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