Einige Mitglieder wechseln in Jugendgruppe 

Interesse an Kinderfeuerwehr ist immer noch riesig

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Während ihres Besuches im Wildeshauser Krankenhaus verfolgten die Mädchen und Jungen der Kinderfeuerwehr auch die Vorbereitung eines Röntgenbildes. Als Patient fungierte „Ernie“. 

Dötlingen - Auch drei Jahre nach dem Start der Kinderfeuerwehr in der Gemeinde Dötlingen reißt das Interesse nicht ab. Mit 20 Mädchen und Jungen ist die Gruppe immer noch voll. Allerdings gab es mittlerweile einen Wechsel. Denn einige der Kinder sind bereits in die Jugendfeuerwehr übergetreten. Dafür konnten wiederum andere, die auf der Warteliste standen, in die Kinderfeuerwehr aufgenommen werden.

Über die große Resonanz auf das Angebot freuen sich auch die erwachsenen Brandschützer. „Dass einige nun in die Jugendfeuerwehr gewechselt sind, ist ideal und war ja auch unser Ziel“, erinnert Jannis Wilgen, Pressewart der Feuerwehren in der Gemeinde. Schließlich war die Gruppe damals ins Leben gerufen worden, um den Nachwuchs frühzeitig für die Feuerwehr zu begeistern und so dem demografischen Wandel, der sich auch dort bemerkbar macht, entgegenzuwirken. Die Kinder werden spielerisch an das Thema herangeführt und besuchen bei ihren monatlichen Treffen auch die Jugendfeuerwehr. „So möchten wir den späteren Übergang erleichtern“, erklärt Wilgen.

Kinderfeuerwehrwartin Silke Bleckwehl, die seit der ersten Stunde dabei ist, und die Betreuer lassen sich durchaus abwechslungsreiche Aktionen einfallen. So gab es für die Mädchen und Jungen kürzlich einen spannenden Blick hinter die Kulissen des Wildeshauser Krankenhauses Johanneum. Die dortigen Mitarbeiter stellten sich den neugierigen Fragen der Kinder und erläuterten zahlreiche Abläufe sowie Untersuchungsmethoden in der Klinik. Nach einer kurzen Einweisung mit den entsprechenden Verhaltensregeln ging es für die jungen Besucher in die Notaufnahme. Im Schockraum wurden die verschiedenen Funktionen eines Narkosearbeitsplatzes beschrieben. Auch ein Gerät zur Ultraschalluntersuchung gab es zu bestaunen. In der Einfahrt zur Notaufnahme konnten die Mädchen und Jungen außerdem beobachten, wie die Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes nach einem Einsatz den Rettungswagen desinfizierten. Zum Abschluss ging es in die Röntgenabteilung des Johanneums. Hier wurde den Nachwuchsbrandschützern anhand einer Stoffpuppe mit verstecktem Innenleben ganz simpel verdeutlicht, wie Röntgenstrahlen den menschlichen Körper durchleuchten und zum Beispiel Knochenbrüche sichtbar machen können.

Ausflüge gab es unter anderem schon in den Tierpark Jaderberg. Daneben gehören Einblicke in die Erste Hilfe, Bastelaktionen sowie Experimente zu den Aktivitäten.

Die Kinderfeuerwehr richtet sich an Mädchen und Jungen von sechs bis zwölf Jahren. Ab einem Alter von zehn Jahren besteht die Möglichkeit, in die Jugendfeuerwehr zu wechseln. Weitere Infos im Internet. - ts

www.feuerwehr-doetlingen.de

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