Ausstellung „Licht und Kunst“ auf dem Hof Hollmann in Ostrittrum

Was eine Illumination bewirken kann

Sorgen am 30. September und 1. Oktober für „Licht und Kunst“ in Ostrittrum: Sabrina Schmidtke, Bernd Schweer, Claudia Schlesier, Tim Hoge und Anne Hollmann (v.l.). - Foto: Schneider

Ostrittrum - Von Tanja Schneider. Künstliches Licht hat viele positive Eigenschaften. Es sorgt nicht nur dafür, dass wir in der Dunkelheit sehen. Es kann auch Stimmungen erzeugen, Besonderes in Szene setzen und bewirken, dass Menschen am Abend länger beisammensitzen. Dass Licht nicht gleich Licht ist, soll sich am 30. September sowie 1. Oktober, jeweils ab 19 Uhr, auf dem Hof Hollmann in Ostrittrum zeigen.

Gastgeberin Anne Hollmann sowie die Wildeshauser Firmen Lichthaus, Lichtgerichte und Hoge laden dann zur Ausstellung „Licht und Kunst“ ein. Die drei Betriebe werden den Skulpturengarten mit ihren außergewöhnlichen Lichtkonzepten illuminiere und so die Werke von Hollmann stimmungsvoll in Szene setzen. Zudem stellen sie Ideen für den Innen- und Außenbereich vor. Im Atelier können die Besucher die Ausstellung begutachten und sich von den Experten beraten lassen.

Die Idee für die Veranstaltung kam der Ostrittrumer Künstlerin, als sie mit Freunden draußen saß, es dämmerte und mit zunehmender Dunkelheit die Atmosphäre schwand. „Das ist schade, zumal sich der Wohnraum immer mehr nach draußen verlagert“, berichtet sie. Den zunehmenden Bedarf an Außenbeleuchtung sehen auch die Firmenvertreter Tim Hoge, Bernd Schweer, Claudia Schlesier und Sabrina Schmidtke, bei denen Hollmanns Event-Idee auf offene Ohren stieß. „Licht hat die Aufgabe, Ambiente zu schaffen und in Szene zu setzen, da passt das Motto ,Licht und Kunst‘ sehr gut“, sind sich alle Beteiligten einig.

Im Atelier zeigt Hollmann Acrylmalerei und Papierskulpturen. Im Außenbereich stellt sie Betonobjekte aus. Aus eben jenem Material hat sie zudem ein robustes Sofa gefertigt. Dort und auf weiteren Sitzgelegenheiten können die Gäste Platz nehmen, die Illumination bei Häppchen und einem Getränk auf sich wirken und sich inspirieren lassen. „Wir werden keine Festtagsbeleuchtung wie an Weihnachten schaffen, sondern mit vielen ausgewählten LED-Leuchten unterschiedliche Wirkung erzeugen“, verspricht Schweer. 

Hoge ergänzt: „Im Bereich LED hat sich mittlerweile viel getan. Auch damit lässt sich gemütliches Licht erzeugen, das nicht blendet.“ Zudem gebe es inzwischen sowohl für den Innen- als auch für den Außenbereich toll designte Leuchten. Eine Auswahl können die Besucher während der Ausstellung begutachten.

Rund drei bis vier Tage brauchen die Experten, um die Veranstaltung vorzubereiten. Schließlich ist es nicht damit getan, Strahler an den Skulpturen und weitere Leuchten aufzustellen. „Wir benötigen auch unendlich viel Kabel und Stecker. Da kommt mehr zusammen als man denkt“, so Hoge.

Alle Beteiligten hoffen nun auf schönes Wetter. „Licht und Kunst“ wird aber auch bei Regen über die Bühne gehen.

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