Projekte sollen bis Ende November fertig sein / Fördergelder noch nicht ausgeschöpft

Dorferneuerung kommt voran

Der Dorfplatz in Ostrittrum nimmt immer mehr Gestalt an.

Rhade/Ostrittrum/Wehe - Von Phillip Petzold. Die Dorfplätze in Rhade und Ostrittrum, die im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms entstehen, nehmen Formen an. In Ostrittrum ist die Hälfte des Areals bereits gepflastert, und auch das Buswartehäuschen wächst in die Höhe. Die Arbeiter gehen davon aus, in zwei Wochen mit der Pflasterung fertig zu sein.

Stein für Stein wird das neue Pflaster, das die Anwohner selbst ausgesucht haben, auf den Kiesgrund gesetzt, der zuvor sorgfältig geebnet wurde. Die Arbeiter sind gut vorangekommen, seitdem sie vor etwa vier Wochen begonnen haben, das Projekt in Ostrittrum vom Papier in die Realität zu holen. Der Beginn der Arbeiten hatte sich verzögert, da noch vergaberechtliche Dinge zu klären waren.

Doch nun ist das Ziel in Sicht: In der Mitte des Platzes ist ein Rondell angelegt worden. Wo jetzt noch Sand und Bauabfälle liegen, sollen in Zukunft Pflanzen wachsen. Außerdem wird dort die Beleuchtung des Platzes installiert. Auch die alte Viehwaage soll wiederhergerichtet werden. Die Kosten belaufen sich laut Bauamtsleiter Uwe Kläner auf rund 204 000 Euro.

Auch in Rhade geht es voran. In der Bauerschaft wird der Dorfplatz ebenfalls umgestaltet. Allerdings ist das künftige Aussehen des Areals bislang nur schemenhaft zu erkennen. Doch wenn die etwa 59 000 Euro teure Maßnahme erstmal umgesetzt ist, soll es laut Bezirksvorsteher Herweg Asche ein Treffpunkt sowohl für Rhader als auch für Auswärtige werden.

Die Einwohner der Bauerschaft Wehe wollten ebenfalls einen zentralen Treffpunkt in ihrem Ort, der sowohl Fußgängern als auch Radfahrern Gelegenheit zum Rasten und Klönen bietet. Die Arbeiten für dieses Vorhaben sollen Anfang November beginnen und kosten voraussichtlich 53 000 Euro.

Alle drei Projekte sollen laut Kläner am 1. Dezember fertig gestellt sein. Das aktuelle Dorfnerneuerungsprogramm läuft vorerst noch bis 2019. Für 2017 ist in dessen Rahmen bereits die Einrichtung eines neuen Dorfplatzes in Grad geplant, über weitere Maßnahmen wird im kommenden Jahr entschieden. In dem Programm, das zur Hälfte aus dem Gemeindehaushalt und zu Hälfte durch Fördergelder des Landes Niedersachsen und der EU finanziert wird, stehen noch weitere Mittel bereit.

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