Umzug in den Kreistag

Dierk Garms zieht nicht in den Gemeinderat ein

Dötlingen - Noch vor der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats am 3. November ist klar, dass Dierk Garms dem Gremium nach 30 Jahren in der kommenden Wahlperiode nicht mehr angehören wird. Er verzichtet auf sein Mandat zugunsten seines Sitzes im Kreistag. Dort verfügt die FDP über fünf Sitze. Den frei gewordenen Sitz im Gremium der Gemeinde wird Garms´ Sohn Wieland übernehmen.

Schon 1986 zog Dierk Garms erstmals in den Dötlinger Gemeinderat ein. Damals noch für die CDU. Bei seiner zweiten Kandidatur 1991 trat er als Unabhängiger an, bevor er sich 1996 der FDP anschloss. „Das passte einfach gut zusammen“, sagte Garms. Seitdem vertrat er konsequent die Liberalen.

„Mir war klar, dass, sollte ich in beide Gremien kommen, ich nur einen Posten besetzen würde“, so Garms weiter. Es fehle einfach die Zeit, um zwei Mandate auszufüllen. Mit dem Einzug in den Kreistag habe er nicht gerechnet, doch reize ihn die Arbeit in dem Gremium. „Durch das Ergebnis stand ich plötzlich vor der Wahl, und es ist mal was anderes“, so Garms. „Meinen Schwerpunkt bei der Kreistagsarbeit sehe ich bei den Finanzen“, erläuterte er. Die Fraktion der Liberalen im Kreistag müsse sich aber noch zusammenfinden.

Der Dötlinger FDP-Vorsitzende Claus Plate kündigte die Nachricht mit „einem lachenden und einem weinenden Auge“ an, freut sich aber für Garms. „Er steht uns auf Gemeindeebene ja weiterhin als Experte zur Verfügung“, so Plate.

Garms Sohn Wieland hatte im Losverfahren nach der Kommunalwahl das Nachsehen, übernimmt nun aber als erster Nachrücker den Sitz seines Vaters. 

pp

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