Schutz vor Regen und Sonne

Alle Generationen unter einem Dach

Gemeinsam weihten eine Delegation der Gemeinde, Vertreter von „Wi helpt di“ sowie die engagierten Handwerker das fertige Gerüst des Schutzdachs ein. - Foto: Nosthoff

Neerstedt - Der Mehrgenerationenplatz am Steinweg in Neerstedt ist seit Sonnabend ein Stück attraktiver. Denn er hat eine Überdachung erhalten, die vor Regen schützt und bei Hitze Schatten spendet. Die Idee hatte die Projektgruppe „Wi helpt di“, die einen entsprechenden Antrag bei der Gemeinde gestellt hatte. Denn nachdem die Landjugend im Mai vergangenen Jahres den damaligen Spielplatz im Rahmen der 72-Stunden-Aktion in einen Mehrgenerationenplatz verwandelt hatte, hatte sich schnell gezeigt, dass ein Schutzdach noch eine Bereicherung wäre.

Die Freiwilligen Gerd und Maik Scheeland sowie Hans-Hermann Otte schafften nun mit ihren Maschinen, ihrem Fachwissen und großer Tatkraft Abhilfe. Im Beisein der Helfer von „Wi helpt di“, die zuvor unter anderem die Bretter gestrichen hatten, errichteten sie die Konstruktion, sodass mittags Richtfest gefeiert werden konnte. Binnen kurzer Zeit stand das Gerüst, unter dem sich die Bank mit Pedal-Fitnesstrainer sowie einem integrierten Rollstuhlplatz befindet. Auch eine Sitzgruppe mit Picknicktisch soll darunter in Kürze Platz haben. Das Material für die Überdachung, das rund 4 000 Euro kostet, hat die Gemeinde bereitgestellt. Der Bauhof übernimmt auch die Restarbeiten. „Am Montag werden die Fundamente ausgegossen. In der darauffolgenden Woche geht es mit Verschalung, Gesimse und Dachpfannen weiter“, so Bauamtsleiter Uwe Kläner.

Nun wünschen sich alle, inklusive der Patin Petra Heitmann, dass der Platz noch besser angenommen wird – sowohl von den Senioren als auch von der Nachbarschaft. Dazu soll die Überdachung ihren Teil beitragen. „Wir werden aber auch Aktionen starten, um den Platz unter den Senioren bekannter zu machen“, kündigte Hella Einemann-Gräbert von „Wi helpt di“ an. Einige Senioren-Gymnastik-Gruppen hätten den Platz schön öfter aufgesucht und die vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten an den Geräten getestet.

Die Gemeinde hofft vor allem auch auf eine größere Akzeptanz in der Nachbarschaft. „Viele Anwohner hatten sich durch die 72-Stunden-Aktion überrumpelt gefühlt“, erinnerte sich Kläner. „Die Aktion der Landjugend ist ja so angelegt, dass sie bis zur Ausführung geheim bleiben soll.“ Im Nachhinein habe die Gemeinde aber festgestellt, dass die Nachbarn sich bei einem solchen Projekt eine Vorinformation gewünscht hätten. Im Endeffekt profitieren sie aber: Denn der frühere Spielplatz erscheint nun um einiges gepflegter. Der große Sandkasten und die zahlreichen Spielgeräte laden Kinder weiterhin zum Buddeln und Toben ein. Die vor anderthalb Jahren neu hinzugekommenen Elemente sorgen dafür, dass auch ältere Generationen angesprochen werden. 

an

Mehr zum Thema:

Hannover festigt Rang drei - St. Pauli holt Punkt

Hannover festigt Rang drei - St. Pauli holt Punkt

Weihnachtsmarkt in Diepholz

Weihnachtsmarkt in Diepholz

Mitmachtag der Kita Dörverden

Mitmachtag der Kita Dörverden

Unfälle auf der A1 in Richtung Bremen

Unfälle auf der A1 in Richtung Bremen

Meistgelesene Artikel

Hunde schlagen Dieb in die Flucht

Hunde schlagen Dieb in die Flucht

Gutachter raten dringend zu einer Entlastungsstraße

Gutachter raten dringend zu einer Entlastungsstraße

Auf den Westring kommt noch viel Verkehr zu

Auf den Westring kommt noch viel Verkehr zu

ICE verpasst schon wieder Halt in Wolfsburg

ICE verpasst schon wieder Halt in Wolfsburg

Kommentare