Rund 13 000 Haushalte angeschlossen / Zahl der Verträge noch nicht wirtschaftlich

Breitbandausbau: Rund 13.000 Haushalte angeschlossen 

Thomas Windgassen, Marc Eden (EWE-Referent Breitband), Hans-Werner Aschoff, Frank Eger und Reiner Fürst (v.l.) informierten sich an einem Plan des Landkreises Oldenburg über die Breitband-Versorgung. ·

Wildeshausen - Mit enormer Geschwindigkeit hat das regionale Telekommunikationsunternehmen EWE TEL in den vergangenen Monaten den Ausbau von Hochleistungsinternet in den Gemeinden des Landkreises Oldenburg umgesetzt.

Allein im Jahr 2011 nahm der Anbieter insgesamt 113 moderne Verteilerpunkte in Betrieb, für den Breitbandausbau wurden über 260 Kilometer leistungsfähiges Glasfaserkabel im Landkreis verlegt.

Landrat Frank Eger zeigte sich gestern sehr zufrieden mit den Ergebnissen. „Hier wurde besonders gut und schnell gearbeitet“, freute er sich mit Blick auf Kämmerer Reiner Fürst und Wirtschaftsförderer Hans-Werner Aschoff, die mit Bekanntwerden der Förderung durch das Land in einer beispiellosen Aktion alle rechtlichen Fragen geklärt und das Gespräch mit den Städten und Gemeinden gesucht hatten. „Wir haben mit dem Geld in Niedersachsen die meisten Haushalte angeschlossen“, so Eger. Während das im Durchschnitt nur 4 000 Haushalte gewesen seien, hätte der Landkreis Oldenburg etwa 13 000 Haushalte erreicht. Dennoch gebe es noch einiges zu tun, denn nicht alle „weißen Flecken“ seien beseitigt.

Fürst fasste zusammen, dass die Wirtschaftlichkeitslücke im Landkreis bei beiden ausgeschriebenen Wettbewerben zusammen etwa 1,45 Millionen Euro betragen habe. Vom Landkreis seien 182 000 Euro investiert worden, um die Lücke zu schließen. Der Rest des Geldes kam aus verschiedenen Fördertöpfen. Die EWE-TEL hingegen hat mehrere Millionen Euro investiert und hofft, durch eine Anschlussquote von mindestens 50 Prozent eine wirtschaftliche Rechnung aufmachen zu können.

„Das haben wir noch nicht erreicht“, so Thomas Windgassen, Leiter der Geschäftsregion Cuxhaven/Delmenhorst. Aber das sei auch normal, weil viele Kunden längere Kündigungsfristen bei ihren Providern hätten.

„Wir möchten so vielen Menschen wie möglich High-Speed-Internet anbieten“, sagt Windgassen. In der ersten Jahreshälfte habe der Schwerpunkt im Ausbau auf den Gemeinden Ganderkesee, Hatten, Hude, Dötlingen und Dünsen gelegen. „Bis Dezember konzentrierte sich das Volumen vor allem in Wildeshausen und Wardenburg.“ In diesem Jahr fest eingeplant seien noch sechs weitere Verteilerpunkte in Dötlingen, Ganderkesee und Wardenburg. Rund 2 500 Haushalte haben sich bereits für DSL-Anschlüsse von EWE entschieden.

Auch zukünftig setzt der Anbieter auf den Ausbau moderner Telekommunikationsmöglichkeiten in der Region. Im Landkreis Oldenburg steht das Unternehmen in den Startlöchern, um weitere Knotenpunkte zu erschließen. Voraussetzung dafür ist, dass sich jeweils eine Mindestanzahl Kunden im Voraus für einen der neuen EWE-Anschlüsse entscheidet und einen Vertrag abschließt. Registrierungen sind ab sofort unter http://www.ewe.de/breitband möglich. Dort können die Nutzer auch sehen, wie viele Verträge benötigt werden und wie viele bereits abgeschlossen wurden. · dr

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