Türkisch-Islamische Gemeinde in Nienburg feiert an der Moschee ihr jährliches Kinderfest und den „Tag der offenen Türen“

Sprache und Bildung als Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben

Eine folkloristische Darbietung der Kinder. ·

Nienburg - Bei strahlendem Sonnenschein und guter Beteiligung feierte die Türkisch-Islamische Gemeinde Nienburg an der Moschee ihr jährliches Kinderfest und den „Tag der offenen Türen“.

Seit sieben Jahren feiert der Verein das Kinderfest, das eng verknüpft ist mit einem besonderen Datum, dem 23. April, denn in der Türkei hatte der Staatsgründer der türkischen Republik, Kemal Atatürk, im Jahr 1920 jenen 23. April den Kindern gewidmet.

Ahmet Ulucay, erster Vorsitzender und Sprecher der türkischen Gemeinde, begrüßte neben etwa 300 Besuchern als Ehrengäste Thomas Schwarz als Vertreter des Landkreises, Adolf Deterding von der Polizeiinspektion Nienburg-Schaumburg sowie Mustafa Kot als Vertreter des Türkischen Generalkonsulats.

Den Auftakt der Festlichkeiten bildete das gemeinsame Singen der deutschen und türkischen Nationalhymne.

Ahmet Ulucay bekräftigte in seiner Begrüßungsansprache, dass Sprache und Bildung die Schlüssel für ein friedliches Zusammenleben seien und es deshalb so wichtig sei, dass man den Kindern ein gutes Vorbild sei.

Auf dem bunten Unterhaltungsprogramm standen neben folkloristischen und gesanglichen Darbietungen der Kindergruppen der Türkisch-Islamischen Gemeinde, die für ihre Aufführungen viel Beifall von den begeisterten Zuschauern erhielten. Die Organisatoren hatten auch für die leckere Verpflegung der Gäste gesorgt – mit türkischen Spezialitäten aus verschiedenen Regionen. Dazu gehörten neben dem bekannten Döner auch Börek (Teigspezialitäten) sowie Lahmacun (gebackenes Brot mit Hackfleisch) und diverse Süßspeisen und Kuchen.

Zum Rahmenprogramm des Festes gehörten ferner eine große Tombola sowie Spiel und Spaß für alle Kinder, die natürlich an diesem Tag im Mittelpunkt standen. · msa

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