50 Aktivisten rücken bei Wiesenhof an

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    • 06.07.13
    • Nienburg
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Protest-Camp ist angekündigt

50 Aktivisten rücken bei Wiesenhof an

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Wietzen - Eine Gruppe von Aktivisten, deren Herkunft gestern nicht herauszufinden war, hat per E-Mail für den Zeitraum vom 11. bis 16. Juli ein Aktions-Camp gegen Tierfabriken bei Wiesenhof in Wietzen angekündigt. In der Mitteilung heißt es, dass etwa 50 Aktivisten eine Woche lang gemeinsam gegen Tierfabriken protestieren „und Widerstand gegen den Ausbau der Megaschlachtfabrik von Wiesenhof bei Wietzen leisten“ wollen.

Das Camp, so heißt es weiter, soll „als Plattform für vielfältige und kreative Aktionen dienen und inhaltlich Workshops und Vorträge zum Thema Tierhaltung, Kapitalismus und Ökologie bieten“. Für Sonnabend, 13. Juli, kündigten die Aktivististen einen Demonstrationszug durch Nienburg und anschließend vor Wiesenhof im Wietzer Ortsteil Holte an.

Täglich würden in Wietzen 140 000 Hühner getötet, so die Aktivisten, die sich gegen den Ausbau der Kapazitäten auf 250 000 Lebewesen pro Tag wehren wollen. Mit der geplanten Erweiterung würde der Konzern eine ähnliche Größe annehmen wie die 2011 eröffnete Schlachtfabrik in Wietze bei Celle, heißt es in der Pressemitteilung weiter.

„Ich will für die Schließung der Schlachtfabrik kämpfen, weil ich es falsch finde, Millionen Tieren jeden Tag das Leben zu nehmen, um sie anschließend als Waren zu verkaufen. Ich finde es falsch, weil es furchtbar für die Tiere ist und weil es fatale Folgen für die Umwelt, das Klima und damit auch für alle Lebewesen auf der Welt hat“, begründet eine namentlich nicht genannte Aktivistin ihre Motivation für die Teilnahme am Camp.

Bürgermeister Bein:

„Sollen ruhig machen“

Gegen den Ausbau der Schlachtfabrik waren – wie berichtet – bereits 1 300 Einwendungen eingegangen. Die Aktivisten wollen diese Widerstände nun durch ihre Präsenz untermauern, heißt es abschließend.

Wietzens Bürgermeister Hans-Jürgen Bein, den wir gestern im Urlaub erreichten, wusste von dem Vorhaben der Aktivisten, das der Landkreis Nienburg auch bereits genehmigt habe. Bein: „Die sollen ruhig machen, wenn sie sich korrekt verhalten.“ Die Aktivisten, so Bein weiter, schlagen ihr Camp nicht direkt bei Wiesenhof auf, sondern im Bereich der Behlinger Mühle. · hen

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Kommentare

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Carmen Hoffmann-Karger08.07.2013, 10:13
(4)(0)

Eine unvorstellbare Menge an Tieren, die dort jeden Tag getötet werden und jetzt soll diese enorme Menge noch einmal fast verdoppelt werden.

Unfassbar, dass dies außer den paar Aktivisten niemanden hier interessiert oder belastet. Moralisch sind wir schon dermaßen abgestumpft zu glauben, es wäre unser Recht, täglich Fleisch auf Kosten der Tiere und der Umwelt zu essen.

Ein wenig mehr Respekt den Lebewesen und Menschen mit Werten gegenüber stünde uns gut zu Gesicht!

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