24. Ausgabe des „Burnout-Festivals“

Wenn der Weserwall bebt

Die Nienburger Band „Friday Flashback“ spielte dieses Jahr bereits auf dem „Reload-Festival“ – und ist nun zu Gast an der Weser.

Nienburg - Es wird wieder laut am Weserufer. Die Rock-Initiative Nienburg/Weser veranstaltet am 23. und 24. September im Rahmen des Nienburger Altstadtfestivals das 24. „Burnout-Festival“ auf der Veranstaltungsfläche an der Fußgängerbrücke am Weserwall. Mit einem breiten Spektrum an Genres biete das „Burnout“ wieder einen idealen Abschluss der Festivalsaison.

Auch mit der 24. Ausgabe ist es mehr denn je fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Mittelweser-Region und hat für viele Besucher des Altstadtfestes absoluten Kultcharakter entwickelt.

Das „Burnout-Festival“ bringt traditionell Rockbands aus der regionalen Szene und auch immer wieder überregional bekannte Acts zusammen und bietet dabei den Festivalbesuchern eine breite Vielfalt für das „alternative Altstadtfest“ zwischen Rock, Metal, Punk, Indie und akustischen Tönen. Das schreibt die Initiative in einer Pressemitteilung.

Das Festival beginnt am Freitag, 23. September, um 18 Uhr mit insgesamt sieben Bands und endet um 24 Uhr. Am zweiten Festivaltag, dem Samstag, sollen die ersten Töne um 11.45 Uhr zu hören sein. Die letzte der 13 Bands wird bis 23 Uhr spielen. Der Eintritt ist wie in jedem Jahr kostenlos, ganz nach dem Motto „umsonst und draußen“.

Damit auch in diesem Jahr wieder viele junge und ältere Musikbegeisterte an den beiden Festivaltagen an der Fußgängerbrücke die Musik genießen können, brauchte es wieder tatkräftige Unterstützung der Sponsoren und Förderer. Mit deren Hilfe kann das beliebte „Kultfestival“ wieder in dem Rahmen veranstaltet werden, der schon seit vielen Jahren die Basis bildet.

Alljährlich kann die Rock-Initiative dabei zahlreiche, aufstrebende Bands präsentieren, die „einfach Bock haben, Musik zu machen und das auch auf die Bühne bringen“, heißt es weiter. Allen voran stünde in diesem Jahr die Band „Nitrogods“, welche das Burnout am Samstag als Headliner bespielen wird.

Ein weiterer Höhepunkt im diesjährigen Line-Up sei „Faakmarwin“. Spätestens seitdem die Gruppe im Frühjahr 2015 spontan bei einem von der Rock-Initiative veranstalteten Konzert „Music Against Discrimination“ eingesprungen ist, habe sich der Ruf von „Faakmarwin“ besonders bei den Veranstaltern stark verbessert. „Mit einer Mischung aus Indie Rock bis Pop und Rap regiert auf den Liveshows die Eskalation“, auch wenn es hin und wieder mal ruhig zugehen kann.

„Friday Flashback“, das heimische Quartett aus Nienburg, tümmle sich im „Schmelztiegel aus Melodic-Skatepunk und punkigem Hardcore“. Melodische Leadparts treffen auf rhythmisch ausgefeilte Breakdowns. Die Songs besäßen Ohrwurmpotenzial und vermittelten unbeschwerte Partylaune, schreibt die Rock-Initiative. Die junge Band „sprüht ihre Statements an die Klotüren der feinen Gesellschaft“. „Friday Flashback“ transportieren den Spirit der Endneunziger ins Jahr 2016: Unbeschwert, sorgenfrei und ausgelassen.

Doch wie immer bildet die lokale Szene einen gewichtigen Part im Line-Up, des von der Rockiniative veranstalteten Festivals. So werden beispielsweise das DJ-Duo „Samt & Seide“ aus Nienburg und Hannover auf der Bühne stehen. Auch die musikalisch ruhigere Schiene wird mit „The Curious Me“ und „Milan“ bedient. Aufstrebende Talente wie „Jaded“ und „Articicals“ paaren sich mit gestandenen Bands und Musikern wie „Jinx“ und den lokalen Altstars „Absence of Malice“, auf die das Nienburger Publikum erfahrungsgemäß gespannt wartet.

Die Rock-Initiative appelliert an die Besucher, sich gemeinsam um ein friedliches und vor allem gewaltfreies Festival, frei von Rassismus, Sexismus und Homophobie, zu bemühen. Damit könne eines von Nienburgs größten Live-Events auch für jedermann einen bleibenden, positiven Eindruck hinterlassen.

Infos zum „Burnout-Festival“ gibt es auf dessen Internet- und Facebookseiten. Das komplette Programm, inklusive aller Bands, kann dort eingesehen werden.

www.burnoutfestival.com

www.facebook.com/burnoutfestivalnienburg

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