GBN hat sich für Architekten-Entwürfe entschieden

Ein Quartier mit kleinen Wohnungen soll entstehen

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Um diese Flächen geht es: Sie werden zusammengefasst, so dass keine Durchgangsstraße mehr bestehen soll.

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Das GBN-Wohnungsunternehmen hat sich entschieden, welcher Entwurf für den Bereich an der Wilhelm-Rösler-Straße in Nienburg umgesetzt werden soll. Ein Quartier mit kleinen Wohnungen und einer Pflege-Wohngemeinschaft soll im Nordertor entstehen.

Aus den beiden umzäunten Wiesen soll schon in absehbarer Zeit ein kleines Quartier im Nordertor werden. Zwischen Verdener Landstraße und Wilhelm-Rösler-Straße plant das GBN-Wohnungsunternehmen in Zusammenarbeit mit dem Architekturbüro Hindahl-Reede aus Nienburg, eine Art Wohnpark mit kleinen Wohnungen und der Möglichkeit einer Pflege-Wohngemeinschaft zu errichten.

Für den Vorschlag des Büros hatte sich das Preisgericht gestern Vormittag unter vier Einreichungen entschieden. Voraussetzungen waren kleine barrierefreie Wohnungen mit maximal zwei Zimmern, besagte Wohngemeinschaft, in der die Bewohner eigene Appartements haben, es aber auch Gemeinschaftsräume gibt und vor allem Pflegeangebote – vermutlich von der Diakonie, aber auch eine Tagespflegeeinrichtung.

Schon vor langer Zeit hatte die GBN die alten Häuserblöcke abreißen lassen. Nun wolle sie Menschen aus dem Nordertor die Möglichkeit bieten, in ihrer Umgebung zu bleiben, sagt GBN-Aufsichtsrats-Vorsitzender Rolf Warnecke. Das zähle für Senioren genauso wie für Jüngere.

Etwa so kann das Quartier aussehen. Rechts entlang läuft die Verdener Landstraße.

Zwar habe die GBN von allen „gute und hochwertige Arbeiten bekommen“, meinte Warnecke. Am Ende setzte sich der Sieger aber einstimmig in der zehnköpfigen Jury durch. Ihr gehörten Vertreter der GBN aus Geschäftsführung und Aufsichtsrat sowie zwei Mitglieder des Seniorenbeirates an. Der Plan verfügt zwar nicht über die meisten Wohnungen, darauf sei es aber auch nicht angekommen, erklärte GBN-Geschäftsführer Claus Vollmer: „Wir wollten im Bereich der ‘Sozialen Stadt’ noch einen Akzent setzen und darauf eingehen, was demografisch erforderlich ist.“ Neben einem großen Gebäude für Wohngemeinschaft und Tagespflege befinden sich auf dem Plan noch zwei Mehrparteienhäuser. Hinzu kommen ein „toller Innenhofbereich“, wie Vollmer sagt, Rundwege, Sitzmöglichkeiten, ein Spielplatz und vielleicht sogar ein kleiner Teich.

Wie es letztlich genau aussehen wird, entscheidet sich noch. Ende Oktober jedenfalls soll der Aufsichtsrat quasi einen Startschuss geben. Wenn der Bebauungsplan durch ist, könnten die Arbeiten Mitte 2017 beginnen, ist Vollmer optimistisch. Das Projekt lässt sich das Wohnungsunternehmen rund acht Millionen Euro kosten, schätzt Vollmer.

Quelle: BlickPunkt Nienburg

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