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Mit Fahrrädern protestiert

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Für bessere Bedingungen protestierten Fahrradfahrer auf wichtigen Nienburger Straßen. © Nikias Schmidetzki / Aller-Weser-Verlag

Nienburg - Von Nikias Schmidetzki. Sie wollten sich „den Verkehrsraum wieder erobern“. So war eine Veranstaltung für den gestrigen Nachmittag in Nienburg angekündigt. Die Grünen hatten die „Critical Mass“-Initiative – aus dem Englischen übersetzt: kritische Masse – organisiert.

Aktionen dieser Art gab es zuvor schon in anderen Städten. Fahrradfahrer und teilweise auch andere nicht-motorisierte Verkehrsteilnehmer treffen sich dabei – ähnlich wie bei einem „Flashmob“ scheinbar zufällig und fahren gruppenweise durch die Innenstadt, mit dem Ziel auf sich und ihre Probleme mit wenigen und schlechten Wegen aufmerksam zu machen. Spezielle Regeln gelten für Gruppen ab 16 Radfahrern bilden per Gesetz einen „geschlossenen Verband“, in dem die Teilnehmer zu zweit nebeneinander fahren dürfen.

In Nienburg kritisieren die Veranstalter die hohe Belastung von Straßen, die sich Auto- und Radfahrer teilen, die häufig zu Benachteiligungen der schwächeren Zweirad-Nutzer führt. Vom Goetheplatz aus führte der Weg die Gruppe über die Verdener Landstraße zunächst stadtauswärts – immer brav auf der Straße entlang, wie es für große Fahrzeuge, als die eine Gruppe gilt, gehört – sicherlich stellenweise zur Missgunst einiger Autofahrer.

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