Tennet informiert über geplanten Stromleitungs-Neubau

Alter Trassenverlauf, aber neues Umspannwerk?

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Neues, altes Bild: Grundsätzlich wird es beim Neubau der Stromleitung von Stade nach Landesbergen wohl beim bisherigen Trassenverlauf bleiben. 

Hoya - Die für den geplanten Neubau der Stromtrasse von Stade nach Landesbergen zuständige Firma Tennet hat den Planungsstand vergangene Woche den Bürgermeistern und Fachplanern der betroffenen Gemeinden vorgestellt. Das teilt das niederländische Unternehmen mit. „Dabei wurde die bevorzugte Trassenvariante abgestimmt“, konkretisiert Samtgemeindebürgermeister Detlef Meyer auf Nachfrage. Als sein Vertreter hatte Peter Bruns aus dem Bauamt an den Gesprächen in Verden teilgenommen.

„Tennet präsentierte dabei die technische und methodische Herangehensweise an die Suche nach der raumverträglichsten Lösung für Mensch und Natur“, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens. Anhand von Karten konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild vom Planungsstand machen und die Experten dazu befragen.

Dabei sei das Ziel der Samtgemeinde, nämlich die bisherige Trassenführung wenn möglich beizubehalten, bestätigt worden, sagte Detlef Meyer. Es gibt jedoch eine Ausnahme. Die Samtgemeinde wollte am Umspannwerk in Wechold festhalten. Nach Darstellung von Tennet wird aber wohl ein neues Umspannwerk in Magelsen unumgänglich sein, sagte Detlef Meyer.

Bis zum Abschluss der Planungen werde Tennet den Dialog mit Vertretern von Landkreis und Gemeinden fortsetzen, verspricht das Unternehmen in seiner Mitteilung. Die Ergebnisse der Planungen und Abstimmungen (und damit verbunden die Eröffnung des Raumordnungsverfahrens) erwartet es für das vierte Quartal dieses Jahres. Dann sollen auch die Bürger über die Planungen informiert worden. Dies ist 2014 bereits einmal geschehen, jedoch musste Tennet seine Planungen von damals komplett überarbeiten, weil ein neues Gesetz nun auch Erdverkabelung statt Freileitungen ermöglicht.

„Insgesamt waren die Fachgespräche durch eine konstruktive und sachliche Atmosphäre geprägt. Die umfangreichen Varianten bei der Planung der Leitung von Stade nach Landesbergen wurden ausführlich diskutiert“, schreibt Tennet. Als zweites großes Thema standen mögliche Erdkabelabschnitte im Vordergrund. 

mwe

Infos unter:

www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/stade-landesbergen

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