Feuerwehr Delmenhorst flutet Wiese

Schnee und Eisglätte auf den Straßen in Niedersachsen und Bremen

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B75 in Bremen: Die Unfallursache muss noch ermittelt werden.

Niedersachsen / Bremen - Der Winter zeigt sich in ganzer Pracht und auf Autobahnen und vereisten Straßen in Niedersachsen häufen sich die Unfälle.

Auf der Autobahn 1 ereigneten sich am späten Samstagabend und in der Nacht vier Unfälle zwischen dem Dreieck Stuhr und der Anschlussstelle Vechta. Bei Harpstedt wurden zwei Personen auf der Rückbank schwer verletzt, als sich der Wagen einer 62-Jährigen in Folge von Glätte überschlug.

Über Wildeshausen  zog am Samstagmorgen ein Schneegebiet der Extraklasse. Binnen weniger Stunden kamen gut 15 Zentimeter Neuschnee zusammen. Der Räumdienst hatte keine Chance gegen die Massen, nur langsam konnten die Straßen befreit werden. Dies wurde einigen Verkehrsteilnehmern zum Verhängnis. Auf der A1 bei Cloppenburg rutschte ein Lkw von der Fahrbahn. Für einen Minivan endete die Fahrt auf der A29 in der Böschung neben der Autobahn. Fahrer und Beifahrerin wurden leicht verletzt.

Die Polizei Syke meldete fünf leichte Verkehrsunfälle in Twistringen, Bassum und Syke, die sich am Samstagvormittag aufgrund des einsetzenden Schneetreibens ereigneten. Niemand wurde verletzt.

Unfallgeschehen „annähernd gleich Null“, meldete die Polizei Verden  am Sonntag, und das „trotz teilweise eisglatter Fahrbahnen“. Im Gegensatz zu ihren Verdener Kollegen bekamen es die Beamten der Autobahnpolizei Langwedel am Sonnabend mi tmehreren Unfällenzu tun.

Winter 2.0 in Bremen und Niedersachsen

In Bremen kam der Schnee dann in der Nacht zu Sonntag. Hier blieben schwere Glätteunfälle aber aus, wie ein Sprecher der Bremer Polizei bestätigte. Die Ursache eines Unfalls auf der B75 ist noch nicht geklärt. Ein 43-jähriger Mann fuhr auf der Oldenburger Straße aus der Innenstadt kommend in Richtung Delmenhorst, als er mit seinem Golf nach rechts von der Fahrbahn abkam und gegen einen Lichtmast prallte. Der Fahrer wurde schwer verletzt in ein Bremer Krankenhaus gebracht. Ob Alkoholkonsum, die Glätte oder unangepasste Geschwindigkeit maßgeblich für den Unfall waren, müssen die Ermittlungen ergeben. 

Auch abseits der Verkehrsstraßen waren die Menschen überall mit dem Schnee beschäftigt: Gehwege frei halten, warm eingepackt durch die weiße Welt spazieren oder gleich mal einen Schneemann bauen. Auch in Delmenhorst machte man sich das Wetter zu nutzen. Die Freiwillige Feuerwehr flutete die „Hotelwiese“ in der City. Hier soll durch den Frost eine Eislauffläche entstehen.

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