Rekord-Looping feiert seine Premiere auf Stoppelmarkt 

Wilde Karussells in Vechta

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Letzte Vorbereitungen am „Spinning Racer“: Die Achterbahn, die in diesem Jahr ihr Stoppelmarkts-Debüt feiert, verspricht bei jeder Fahrt ein neues Erlebnis für die Gäste. 

Vechta - Von Pia Siemer. Trotz leichten Nieselregens sind die Vorbereitungen auf dem Stoppelmarkt für die meisten Schausteller in vollem Gange. An der Achterbahn „Spinning Racer“ sind sie sogar schon fast abgeschlossen.

Das ist auch wichtig, denn die Besitzerin Angela Bruch ist mit ihrem zweiten Fahrgeschäft gleichzeitig bereits auf dem nächsten Markt unterwegs. Der zehn Jahre alte „Spinning Racer“ ist in diesem Jahr zwar zum ersten Mal auf dem Stoppelmarkt, Angela Bruch aus Andernach jedoch nicht. „Wir waren vor vielen, vielen Jahren schon einmal mit einem anderen Fahrgeschäft hier. Daran kann ich mich aber kaum erinnern,“ sagt sie. „Dafür freuen wir uns in diesem Jahr ganz besonders, dabei sein zu dürfen.“ Für Adrenalin-Suchende dürfte der „Spinning Racer“ genau das Richtige sein: Die drehbaren Gondeln der Achterbahn sind nicht motorisiert, sondern werden durch die Schwerkraft bewegt. Dadurch verläuft jede Fahrt in dem Geschäft anders, abhängig von dem Gewicht der Fahrgäste.

Wem das noch nicht genug ist, der kann ein neues Fahrgeschäft testen, das noch wildere Fahrten verspricht. Das Loopingkarussell namens „Infinity“ ist erst Anfang dieses Jahres fertig gestellt worden und mit seinen spektakulären 65 Metern Flughöhe das höchste transportable Loopingkarussell der Welt. In einer Gondel, die an einem beweglichen Arm hängt, werden die Besucher hoch in der Luft um 360 Grad geschaukelt.

Für weniger Risikofreudige gibt es jedoch auch etwas ruhigere Fahrgeschäfte. „Viva Cuba“ versprüht beispielsweise karibisches Flair. Das Laufgeschäft ist im Stil eines kubanischen Anwesens hergerichtet und bietet Wasserparcours und eine lange Rutsche im 14 Meter hohen Glockenturm.

Umgezogen ist ein besonderer Liebling der Besucher: Der Schinderhannes mit seinem Spießbraten aus Idar-Oberstein ist in diesem Jahr nicht mehr an seinem gewohnten Platz zu finden, sondern steht nun schräg gegenüber von der Gaststätte Schmedes.

Nach einjähriger Pause wieder auf dem Markt befindet sich das Schaugeschäft „Live Boxen“, in dem Amateure Kämpfe gegen Sportler austragen können.

An der Toiletten- und Parkplatzsituation hat sich in diesem Jahr nichts verändert. „Das alles hat im vergangenen Jahr so gut funktioniert, dass wir keinen Anlass sehen, etwas zu verändern“, sagt Markmeister Jens Siemer.

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