Sonderausstellung "Schatzkammer Harz"

Schlossmuseum zeigt die teuerste Münze aus Deutschland

Braunschweig - Die teuerste deutsche Münze können Besucher ab Freitag im Schlossmuseum Braunschweig sehen. Mit der Sonderausstellung "Schatzkammer Harz" zeigt das Museum anhand zahlreicher Exponate, welchen Einfluss die Braunschweigischen Herzöge auf die Entwicklung des Harzes hatten.

Auch die Münze, der sogenannte Jakobslöser, entstand im Harz. Die fast 60 Gramm schwere Goldmünze wurde von Herzog Friedrich Ulrich 1625 herausgegeben. Im vergangenen Jahr brachte sie bei einer Auktion in London rund eine Million Euro ein. Damit überholte sie den bisherigen Spitzenreiter, den Brandenburger Portugallöser von 1584.

Das Gold der Münze stammt aus der Harzer Grube St. Jakob in Lautenthal, wo bis in die 1960er Jahre Erz abgebaut wurde. Die Ausstellung befasst sich auch deshalb mit den Bereichen Geologie und Bergbau. Das Museum ist im 2007 fertiggestellten Nachbau des Residenzschlosses untergebracht und präsentiert seit 2011 die Geschichte des Braunschweiger Schlosses.

dpa

Rubriklistenbild: © imago

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