Lösung zeichnet sich ab

Stiftung vor Übernahme des Gestüts Bad Harzburg

Bad Harzburg - Für die Zukunft des ältesten deutschen Vollblutgestüts in Bad Harzburg zeichnet sich eine Lösung ab. Die Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz (SBK) habe Interesse bekundet, das Gestüt von der landeseigenen NordLB zu übernehmen, berichtete die "Braunschweiger Zeitung".

In einem Gespräch mit dem Harzburger Rennverein habe die Stiftung ihre prinzipielle Bereitschaft erklärt, Liegenschaften und Gebäude des 1413 gegründeten Instituts zu übernehmen, sagte der Vorsitzende des Rennvereins, Stephan Ahrens, am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. Eine Stellungnahme der SBK war zunächst nicht zu erhalten.

Eine Interessengemeinschaft unter Mitwirkung des Rennvereins wolle zudem den im Gestütsbesitz befindlichen wertvollen Deckhengst "Adlerflug" erwerben, sagte Ahrens. Der Hengst soll nach unbestätigten Angaben einen Millionenbetrag Wert sein. Ohne den früheren Derbysieger wäre das Gestüt kaum noch ausgelastet, sagte Ahrens. "Adlerpflug" decke jährlich für jeweils 5500 Euro bis zu 80 Stuten, die zumeist als Pensionspferde in Bad Harzburg bleiben und dort ihre Fohlen zur Welt bringen. Ohne funktionsfähiges Gestüt wäre nach Ahrens Ansicht auch die traditionelle Bad Harzburger Rennwoche gefährdet.

dpa

Rubriklistenbild: © Mediengruppe Kreiszeitung

Mehrere Schwerverletzte nach Klinikbrand außer Gefahr

Mehrere Schwerverletzte nach Klinikbrand außer Gefahr

Luftangriff auf nordsyrische Stadt Aleppo trifft Klinik

Luftangriff auf nordsyrische Stadt Aleppo trifft Klinik

Floyd Unlimited in Hoya

Floyd Unlimited in Hoya

Die neuen E-Autos aus Paris

Die neuen E-Autos aus Paris

Meistgelesene Artikel

Lebendes Baby und Skelett eines Säuglings in einem Koffer gefunden

Lebendes Baby und Skelett eines Säuglings in einem Koffer gefunden

Motorradfahrerin stirbt nach Kollision mit Lkw

Motorradfahrerin stirbt nach Kollision mit Lkw

Raser bekommt gleich zwei Fahrverbote an einem Tag

Raser bekommt gleich zwei Fahrverbote an einem Tag

„Kein Kavaliersdelikt“: Schrauben im Maisfeld

„Kein Kavaliersdelikt“: Schrauben im Maisfeld

Kommentare