Ski-Saison im Harz startet bei strahlendem Sonnenschein

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Ski-Saison im Harz startet bei strahlendem Sonnenschein

Braunlage - Bei strahlendem Sonnenschein haben die Skifahrer im Harz die Saison eröffnet. Bereits Samstagvormittag füllten sich die Parkplätze an den mit Schneekanonen präparierten Pisten am Wurmberg in Braunlage.

Bei strahlendem Sonnenschein haben die Skifahrer im Harz die Saison eröffnet. Bereits Samstagvormittag strömten sie aus dem Norden zu den mit Schneekanonen präparierten Pisten am Wurmberg in Braunlage. „Der Andrang ist groß, die Parkplätze sind übervoll“, sagte Ingo Schünemann von der Polizei Braunlage. An der Wurmbergseilbahn stünden lange Schlangen. „Es ist richtig schön heute“, meinte er mit Blick auf eine zauberhafte Winterlandschaft. Für Sonntag rechnet Schünemann mit noch mehr Andrang.

Bei Schneehöhen bis zu 20 Zentimeter sind im größten Harzer Skigebiet 6 der 14 Pisten geöffnet, darunter die besonders breite Hexenrittpiste. Die Aussicht auf Wintersport hatte viele Touristen in den Harz gelockt. Die Buchungen hätten deutlich angezogen, sagte Christin Faust von Harzer Tourismusverband. Es seien aber noch in allen Kategorien Zimmer frei. „Gerade beim Wintersport gibt es viele spontane Buchungen.“

Im gesamten Harz sind aktuell 12 von 52 Skipisten geöffnet; auch 20 von 39 Rodelbahnen sind im Betrieb. Nur die Skilangläufer müssen sich gedulden: Noch ist keine der Loipen mit zusammen 715 Kilometer Länge gespurt.

In Hasselfelde im Ost-Harz begann am Samstag die Schlittenhunde-Saison. Wegen zu geringer Schneehöhen mussten die Rennen auf einer sechs Kilometer langen Strecke statt mit Schlitten mit Wagen ausgetragen werden. 73 Starter mit rund 300 Hunden seien am Wochenende dabei, sagte Rennleiter Wolf-Dieter Polz vom Sportverein Reinrassiger Schlittenhunde Deutschland. „Jetzt haben wir Kaiserwetter, ein paar Zentimeter Schnee liegen, und die Sonne scheint.“

Der Harz ist der erste länderübergreifende Nationalpark Deutschlands. Das zehnjährige Bestehen hatten Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) und sein Amtskollege aus Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff (CDU), am vergangenen Donnerstag in Goslar gefeiert. Der Park sei mit seinen rund 7200 wildlebenden Tier- und Pflanzenarten ein „Schatz der Natur“, sagte Weil. Für Haseloff ist er eine „großartige Erfolgsgeschichte“. Der Nationalpark ist rund 247 Quadratkilometer groß.

dpa

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