Unbekannte beschimpfen Opfer als "Scheiß Burschi"

Vermummte greifen Verbindungsstudenten an

Göttingen - Die Serie von Gewalttaten gegen Verbindungsstudenten in Göttingen reißt nicht ab. Im jüngsten Fall sei ein 20-Jähriger von vermummten Gewalttätern angegriffen und durch eine unbekannte Flüssigkeit im Gesicht sowie durch Tritte in den Unterleib verletzt worden, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Die Unbekannten hätten das Opfer am Sonntagabend erst als "Scheiß Burschi" beschimpft und dann attackiert, sagte eine Polizeisprecherin. Der 20-Jährige habe schließlich entkommen können und sich ins Krankenhaus begeben. Wie das Opfer ins Visier der Angreifer geriet, sei unklar. Der 20-Jährige trug keine Schärpe oder andere Kleidungsstücke, die ihn als Mitglied einer Studentenverbindung gekennzeichnet hätten. 

Zuletzt hatten Vermummte in der Nacht zum Donnerstag einen 29-jährigen Verbindungsstudenten und dessen 27 Jahre alte Begleiterin erheblich verletzt. Beide mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Weil sich seit etwa einem halben Jahr Straftaten gegen studentische Verbindungen und deren Mitglieder in Göttingen häufen, hat die Polizei eine Sonder-Ermittlungsgruppe gebildet. Die Beamten ermitteln wegen zahlreicher Körperverletzungen und Sachbeschädigungen sowie mehrerer Brandstiftungen. Die Ermittler gehen davon aus, dass die Täter aus dem linksextremen politischen Lager stammen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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