Finanzielle Entschädigung

Land beteiligt sich an Hilfe für Psychiatrie-Opfer

Hannover - Wer als Minderjähriger in niedersächsischen Behindertenheimen oder Psychiatrien gequält und ausgebeutet wurde, kann auf finanzielle Entschädigung hoffen. Die Landesregierung stimmte am Montag der Gründung der bundesweiten Stiftung "Anerkennung und Hilfe" zu. An der Stiftung werden Bund, Länder und Kirchen beteiligt sein.

Die Stiftung wird Hilfen für Menschen anbieten, die als Kinder oder Jugendliche in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe oder in stationären psychiatrischen Einrichtungen Unrecht erfahren haben. Für die Bundesrepublik Deutschland gilt dabei der Zeitraum von 1949 bis 1975, für die ehemalige DDR die Jahre 1949 bis 1990.

Die Stiftung soll ihre Arbeit im Januar 2017 aufnehmen. Betroffene können sich bis Ende 2019 melden. Das Land will dafür noch eine Anlauf- und Beratungsstelle einrichten. Das Hilfesystem sieht eine einmalige Pauschale von 9000 Euro vor. Wer im Heim ohne Bezahlung arbeiten musste, erhält zusätzlich bis zu 5000 Euro für entgangene Rentenansprüche.

dpa

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