70 Verstöße bei Kontrolle auf A30

Polizei überführt zwei Drogenschmuggler

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Beteiligt an der Kontrolle waren Kräfte der Polizeidirektion Osnabrück, der Bundespolizei, des Hauptzollamtes Osnabrück, des grenzüberschreitenden Polizeiteams, des Landeskriminalamts, des Bundesamtes für Güterverkehr, des Landkreises Grafschaft Bentheim und niederländische Polizeibeamte.

Osnabrück - Kräfte von Polizei und Zoll kontrollierten am Dienstag 220 Fahrzeuge auf der Autobahn 30. Dabei entdeckten sie zwei Drogenschmuggler, einer wurde per Haftbefehl gesucht. Dies teilt die Bundespolizei am Donnerstag mit.

Bei der Kontrolle auf dem Amtsplatz des Zollamts Schüttorf und bei der Anschlussstelle Gildehaus wurden sowohl Kontrollen des gesamten Kriminalitätsbereiches durchgeführt als auch explizit Schwerlasttransporte überprüft.

Insgesamt wurden 70 Ermittlungsverfahren eingeleitet, beispielsweise wegen Fahren unter Drogen, Überschreitung der Fahr- und Lenkzeiten und technischen Mängeln an Fahrzeugen. In elf Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Weiterhin wurden laut dem Hauptzollamt Osnabrück geringe Mengen an Drogen sichergestellt.

1,1 Kilogramm Kokain geschmuggelt

Beschlagnahmtes Kokain und ein Einhandmesser.

Ein Wagen mit zwei Männern war aus den Niederlanden eingereist. Während der Kontrolle hat die Bundespolizei Bad Bentheim 1,1 Kilogramm Kokain mit einem Straßenverkaufswert von rund 67.000 Euro entdeckt. Bei dem 30 Jahre alten Fahrer aus Hamburg wurde außerdem ein verbotenes Einhandmesser gefunden. Der Beifahrer händigte den Beamten gefälschte italienische Ausweisdokumente aus. Der Mann aus Serbien wurde bereits von der Staatsanwaltschaft Hamburg mit zwei Haftbefehlen gesucht, heißt es weiter. Der Serbe war unter anderem wegen Besitz und Handel mit Betäubungsmitteln zu einer Freiheitsstrafe von elf Jahren verurteilt worden. Nachdem er einen Teil der Strafe verbüßt hatte, wurde er in sein Heimatland abgeschoben. Auch war ihm das Recht auf den Aufenthalt in Deutschland für achteinhalb Jahre aberkannt worden. Der 30-Jährige muss jetzt noch eine Freiheitsstrafe von 1.400 Tagen (rund 46 Monate) im Gefängnis verbüßen.

Gegen die beiden Männer wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Osnabrück Donnerstagvormittag Haftbefehl erlassen. 

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