Quote liegt bei 6 Prozent

Stabile Konjunktur sorgt für sinkende Arbeitslosen-Zahlen

Hannover - Die stabile Konjunktur beflügelt weiterhin den Arbeitsmarkt in Niedersachsen. Im April sank die Zahl der Menschen ohne Job im Vergleich zum Vormonat um 3,2 Prozent auf 252.337.

Die Arbeitslosenquote lag bei 6 Prozent und damit um 0,2 Prozentpunkte niedriger als vor einem Jahr. Grund dafür sei die robuste Wirtschaftslage - unterstützt von der Frühjahrsbelebung, sagte der Chef der Agentur für Arbeit in Niedersachsen und Bremen, Klaus Stietenroth, am Donnerstag. "Die Unternehmen suchen Personal und stellen weiter ein." Im April registrierten die Arbeitsagenturen und Jobcenter in Niedersachsen 61.892 offene Stellen und damit 14,7 Prozent mehr als im Vorjahr.

Vor allem der öffentliche Dienst, Bauunternehmen, Wachdienste, Verkehrs- und Lagerbetriebe suchen neue Mitarbeiter. Die Zahl der neuen Stellen lag im April mit 17.443 zwar etwas niedriger als im Vormonat, aber über den Zahlen des Vorjahres. Trotz des positiven Trends stieg die Zahl der erwerbslosen Ausländer im Vergleich zum Vorjahresmonat um 15 Prozent auf 51.215, da nach Angaben der Arbeitsagentur inzwischen auch viele Flüchtlinge auf den Arbeitsmarkt angekommen sind.

Flüchtlingen müssen gefördert werden

"Viele Schutzsuchende, die zu uns kommen, dürfen nun zwar grundsätzlich arbeiten oder eine Ausbildung beginnen", sagte Stietenroth. "Doch meistens sind sie dazu nicht auf Anhieb in der Lage, sondern brauchen Orientierung, Beratung und Unterstützung auf ihrem Weg." Viele Agentur würden deshalb Deutschkurse und berufsbezogene Qualifizierungen anbieten.

Am höchsten ist die Arbeitslosenquote im Agenturbezirk Hannover (7,7 Prozent), gefolgt von Braunschweig-Goslar (7,0). Am niedrigsten ist die Quote in Nordhorn (3,3), Vechta (4,5) und Nienburg-Verden (4,8). Auch im Bundesland Bremen setzte sich die positive Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt seit Jahresbeginn fort. Die Zahl der Arbeitslosen fiel im April um 0,5 Prozent auf 36.884. Das entspricht einer Quote von 10,8 Prozent, ein Jahr zuvor waren es 11,1 Prozent.

dpa

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