Wert der Beute: 300.000 Euro

Prozess nach Raubüberfällen auf Juweliere

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Das Landgericht Lüneburg beschäftigt eine Serie von Raubüberfällen.

Lüneburg - Eine ganze Serie von Raubüberfällen vor allem auf Juweliergeschäfte in Niedersachsen beschäftigt von Mittwoch an das Landgericht Lüneburg.

Die beiden Angeklagten sollen Bargeld und Schmuck im Wert von mehr als 300.000 Euro erbeutet haben, wie ein Gerichtssprecher mitteilte. Den 31 und 40 Jahre alten Männern wird vorgeworfen, seit September 2015 außer Juwelieren in Munster, Scheeßel, Schneverdingen sowie Rotenburg (Wümme) auch eine Spielhalle in Seevetal, einen Getränkemarkt in Amelinghausen und eine Bäckerei in Gifhorn überfallen zu haben. 

Bis zu 15 Jahre Haft

Angestellte der betroffenen Geschäfte wurden bedroht, gefesselt und auch geschlagen. Den beiden Männern aus Hamburg wird unter anderem besonders schwerer Raub, gefährliche Körperverletzung und gemeinschädliche Sachbeschädigung zur Last gelegt - sie sollen einen Blitzer angesteckt haben. Bei einer Verurteilung drohen bis zu 15 Jahre Haft. Für den 40-Jährigen kommt laut Anklageschrift Sicherungsverwahrung in Betracht. Bis zum 18. Oktober hat das Gericht zwölf Verhandlungstermine angesetzt.

dpa

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