Lebensgefährliche Klettertour

Neben 15.000-Volt-Leitungen: Jugendliche klettern auf Bahnwagen 

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Die Polizei warnt davor auf Eisenbahnwagen zu steigen. 

Drei Teenager haben sich in Nordenham in Lebensgefahr gebracht.

Die 13 und 15 Jahre alte Mädchen und ein 16-jähriger Junge kletterten Mittwochabend auf abgestellte Bahnwaggons, wie die Bundespolizei mitteilte. Dabei kamen sie der stromführenden Oberleitung gefährlich nahe.

Als Bahnmitarbeiter die Kinder gegen 21 Uhr entdeckten, kletterte das Trio schnell wieder hinab. Eine Streife der Polizei Nordenham brachte die Jugendlichen schließlich wohlbehalten nach Hause.

Wie die Bundespolizei mitteilt, passiert es öfter, dass Kinder, Jugendliche und Heranwachsende, besonders in den Ferien, in auf die Wagen klettern.

Daher appelliert die Bundespolizei an Eltern, ihre Kinder über die Gefahren an Bahnanlagen aufzuklären. Die Gefahren, die von Stromleitungen ausgehen, würden oftmals unterschätzt.

Bereits die Nähe zu Hochspannungs-Oberleitungen reiche für einen Stromschlag aus. Die Stromleitung muss hierfür nicht berührt werden.

Diese Leitungen haben eine Spannung von 15.000 Volt, das sind 65 Mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Auch ohne direkten Kontakt kann es zu lebensgefährlichen Spannungsüberschlägen kommen.

Wer den Mindestabstand von 1,50 Meter zur Stromleitung unterschreitet, spielt mit seinem Leben!

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