15.000 bis 20.000 Tiere in Niedersachsen

Schönster Heidschnuckenbock kommt aus Schmarbeck

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Einst die wichtigsten Nutztiere in der Region, sind Heidschnucken heute in der Landschaftspflege eingesetzt.

Müden - Um das genügsame Symboltier der Lüneburger Heide hat sich alles am 67. Tag der Heidschnuckenzüchter gedreht. Die 38 besten Jungböcke der Region wurden am Donnerstag in Müden/Örtze im Landkreis Celle prämiert und anschließend bei einer traditionellen Auktion versteigert.

Die Tiere wurden gekört, also von einer Kommission bewertet. „Der Siegerbock kam aus Schmarbeck“, sagte Mathias Brockob, Berater des Verbandes der Lüneburger Heidschnuckenzüchter. „Ein guter Körperbau, ein schönes Gehörn und eine rassetypische Zeichnung sind entscheidend.“

Mehr als 150 Züchter und Halter seien in Müden dabei gewesen. Das Treffen lockt immer auch zahlreiche Touristen an. „Die beiden besten Böcke erzielten jeweils 3.200 Euro - ein absoluter Spitzenpreis“, sagte Brockob.

Eine Kommission prämierte die besten Tiere beim 67. Tag der Heidschnuckenzüchter.

Noch etwa 15.000 bis 20.000 der Tiere gibt es nach Schätzungen des Verbandes in Niedersachsen. Die Zahl ist aber rückläufig, weil immer mehr Halter aus wirtschaftlichen Gründen aufgegeben haben. Die Heidschnucken sind genügsam und waren einst die wichtigste Nutztierart in der Region.

So wurden 1848 allein im damaligen Fürstentum Lüneburg noch fast 380.000 Tiere gezählt. Heute werden die Tiere vor allem bei der Landschaftspflege eingesetzt. Ohne sie würde die Heide wieder mit Büschen und Bäumen zuwachsen.

dpa

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