Wasserwerke erhalten Genehmigung

Mehr Trinkwasser aus Talsperren im Harz

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Harzwasserwerke wollen mehr Wasser aus Talsperren

Goslar - Die Talsperren im niedersächsischen Teil des Harzes sollen künftig mehr Trinkwasser liefern als bisher. Die Harzwasserwerke haben nach Angaben eines Sprechers die Genehmigung für eine Entnahme von bis zu 50 Millionen Kubikmetern pro Jahr beantragt.

Derzeit dürfen sie maximal 46 Millionen Kubikmeter entnehmen. Die Harzwasserwerke mit Hauptsitz in Hildesheim beliefern derzeit in Niedersachsen und Bremen rund 80 kommunale Wasserversorgungs-Unternehmen. Trinkwasser aus dem Harz nutzen etwa zwei Millionen Menschen, unter anderem in Hannover, Bremen, Braunschweig, Hildesheim und Göttingen. Mit weiteren Kommunen werde derzeit verhandelt, sagte der Sprecher.

Der Talsperrenbetrieb Sachsen-Anhalt, der derzeit pro Jahr aus drei Talsperren im Ostharz rund 46 Millionen Kubikmeter Trinkwasser für bis zu 1,5 Millionen Menschen entnimmt, will vorerst keine neue Genehmigung beantragen. Nach der aktuellen Bewilligung könne sein Unternehmen bis zu 60 Millionen Kubikmeter entnehmen, sagte ein Sprecher. Damit sei die Reserve ausreichend groß.

dpa

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