Atomkraftgegner kritisieren Sicherheitsmängel beim AKW Grohnde

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AKW Grohnde (Archivbild)

Hannover - Atomkraftgegner haben die vielen ungeklärten Sicherheitsfragen am AKW Grohnde kritisiert. Bei einer Aktion vor dem Niedersächsischen Umweltministerium in Hannover forderten Mitglieder der Regionalkonferenz „AKW Grohnde abschalten“ Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) am Montag auf, seinen Pflichten in der Atomaufsicht nachzukommen.

Es gebe keinen absoluten Schutz der Atomanlage, sagte Karsten Schmeißner, Sprecher der Bürgerinitiative. Bei einer Sicherheitskonferenz im Herbst in Hameln sei deutlich geworden, dass trotz aller Prüf- und Überwachungssysteme immer wieder Defekte in der Atomanlage auftreten. Der Umweltminister war nicht anwesend. Wenzel ließ aber mitteilen, dass allen Hinweisen auf Schwachstellen sorgfältig nachgegangen werde. „Für uns steht der Schutz der Bevölkerung an erster Stelle“, so der Umweltminister.

Die Atomkraftgegner hatten Ende März eine Klage beim Oberverwaltungsgericht inLüneburg eingereicht. Aus Sicht der Kläger ist das 31 Jahre alte AKW weder gegen Erdbeben noch gegen Flugzeugabstürze oder Terrorangriffe gesichert. Die Klage wird momentan geprüft. Im AKW Grohnde findet zurzeit eine routinemäßige Revision statt. Im vergangenen Jahr musste der Meiler nach der jährlichen Untersuchung für zwei Monate vom Netz genommen werden, weil immer mehr defekte Bauteile entdeckt wurden.
dpa

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