Gefälschte Mail zu Unterrichtsausfall war Schülerstreich

Garbsen - Eine gefälschte Mail zu einem Unterrichtsausfall wegen Schnee und Glätte ist ein Schülerstreich gewesen. Hunderte Gymnasiasten waren wegen der Mail vergangene Woche in Garbsen bei Hannover zu Hause geblieben.

Beim Versenden der Mail über den Schulserver habe der Urheber Spuren hinterlassen, über die er leicht ermittelt werden konnte, teilte die Schule am Freitag mit.

In einem Brief ermahnte das Gymnasium Eltern und Schüler, dass das Fälschen von Mails kein Streich, sondern ein Straftatbestand sei und auf keinen Fall toleriert werde. Entsprechend warm anziehen muss sich der Verfasser: Eine Konferenz werde über Ordnungsmaßnahmen beraten, hieß es von der Schulleitung.

Die Polizei in Garbsen, wo der Schulleiter nach dem Vorfall in der vergangenen Woche vorstellig wurde, wusste am Freitag noch nicht, ob die Aktion mit der Mail für den Schüler noch ein juristisches Nachspiel haben wird.

Das gefälschte Schreiben im Namen des Direktors ging von einer täuschend echten Mailadresse aus, auf die nur über den Schulserver iServe zugegriffen werden kann, den viele niedersächsische Schulen nutzen.

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