"Operation Sophia": Schleuser aufspüren

Fregatte Mecklenburg-Vorpommern startet zum EU-Einsatz

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Wilhelmshaven - Die Fregatte Mecklenburg-Vorpommern ist zu einem Einsatz ins Mittelmeer gestartet. Das Schiff mit seinen rund 200 Besatzungsmitgliedern beteiligt sich ab September an der "Operation Sophia" im Seegebiet zwischen Libyen und Italien, vor allem um Schleuser aufzuspüren.

Von Wilhelmshaven aus nahm die Fregatte am Dienstag zunächst Kurs Richtung Ostsee, um dort ein Gefechtstraining zu absolvieren. "Der bevorstehende Einsatz erfordert von Schiff und Besatzung die bestmögliche Vorbereitung", sagte der Kommandant, Fregattenkapitän Christian Schultze laut Mitteilung. 

Seit Juni 2015 beteiligt sich Deutschland an der EU-Mission "Operation Sophia". Die Soldaten retteten seitdem nach Angaben der Marine Tausende Menschen aus dem Mittelmeer. Die Operation ist nach einem somalischen Mädchen benannt, das am 24. August 2015 an Bord der Fregatte "Schleswig-Holstein" zur Welt kam, teilte die Marine mit. Die Überwachung des Seegebietes führte bisher zur Festnahme von 72 Schleuserverdächtigen durch italienische Behörden. Derzeit ist die Deutsche Marine mit dem Tender "Werra" und dem Minenjagdboot "Datteln" im Einsatzgebiet. Die "Datteln" wird von der "Mecklenburg-Vorpommern" abgelöst und kehrt nach Kiel zurück.

dpa

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