Osnabrück

Tollwütige Fledermaus gefunden

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Mehrere Experten haben bei einer Fledermaus Tollwut nachgewiesen (Symbolfoto).

Osnabrück - Experten haben bei einer im Kreis Osnabrück gefundenen Fledermaus Tollwut nachgewiesen. Wie der Landkreis am Montag mitteilte, haben sowohl die Untersuchungen beim Landesamt für Verbraucherschutz (Laves) in Oldenburg als auch beim Friedrich-Loeffler-Institut auf der Insel Riems bestätigt, dass das mittlerweile gestorbene Tier an Tollwut erkrankt war.

Das in Bad Rothenfelde gefundene Tier hatte die typischen Anzeichen für eine Tollwuterkrankung: Zuckungen, Schreckhaftigkeit, Kreischen, Verweigerung von Futter und Wasser und Verbeißen.

Übertragung auf Menschen selten

Eine Übertragung auf andere Säugetiere und auf den Menschen sei zwar möglich, geschehe aber sehr selten, erklärte ein Sprecher des Kreises. Dennoch sollte es vermieden werden, auffällige Fledermäuse zu berühren. Bei einer Bissverletzung sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden. Wenn sich eine Fledermaus in eine Wohnung verirrt und alleine nicht mehr herausfindet, sollte der regionale Fledermausbeauftragte verständigt werden. Bei Anzeichen für Tollwut sollte das zuständige Veterinäramt informiert werden. Menschen können gegen Tollwut geimpft werden.

In den vergangenen Jahren seien in Deutschland vereinzelt Fälle von Fledermaustollwut nachgewiesen worden. Generell gilt Deutschland nach Angaben des Landkreises seit 2008 als frei von Tollwut.

dpa

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