Braunschweiger Narren wollen zeigen: Jetzt erst recht

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Karneval in Braunschweig. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv

Braunschweig - Rund 200.000 Menschen werden am Sonntag  in Braunschweig beim größten Karnevalsumzug in Norddeutschland erwartet.

Nach der Absage wegen einer Terrorwarnung im vergangenen Jahr steht der Umzug in diesem Jahr unter dem Motto "Jetzt erst recht". Der Zugmarschall des Braunschweiger Karnevals, Gerhard Baller, erklärte: "Gemeinsam zeigen wir, dass wir uns nichts verderben lassen." Eine Warnung oder Bedrohung des Zugs gäbe es diesmal nicht, sagte ein Polizeisprecher. Die Polizei wird am Sonntag dennoch mit der doppelten Zahl an Beamten vor Ort sein. 850 statt wie im vergangenen Jahr 370 Einsatzkräfte sollen für Sicherheit sorgen.

Die Polizei sei mit 850 statt mit 370 Beamten im Einsatz, um Übergriffe auf Frauen wie in der Silvesternacht in Köln auszuschließen. Hinweise darauf, dass sich größere Probleme wie in Köln anbahnten, gebe es aber nicht.

Mit mehr als der doppelten Anzahl an Einsatzkräften, zusätzlicher Videoüberwachung und der Absicht gegen Störungen konsequent vorzugehen, stellt sich die Braunschweiger Polizei auf den "Schoduvel" genannten Karnevalsumzug am kommenden Sonntag ein. Konkrete Gefährdungshinweise gibt es derzeit nicht.

Neben den bekannten Standorten in der Innenstadt werden diesmal auch die Bereiche Europaplatz/Volkswagenhalle, Altstadtmarkt, Hagenmarkt und der Bohlweg/Georg-Eckert-Straße mit Kameras überwacht.

Wie bei allen Großveranstaltungen weist die Polizei die Besucher auf die Gefahren des Taschendiebstahls hin. Es sollten möglichst wenig Wertsachen mitgenommen und diese in geschlossenen Innentaschen verstaut werden.

Braunschweiger Karneval

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