Vier neue Verdachtsfälle

Blindgängeralarm auf dem VW-Gelände

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Wolfsburg - Das VW-Stammwerk in Wolfsburg muss wieder einmal erhebliche Einschränkungen wegen Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg fürchten. Es liegen aktuell gleich vier Verdachtsfälle vor, bei denen es sich um gefährliche Weltkriegsbomben handeln könnte.

Am Freitag rückt der Kampfmittelbeseitigungsdienst an und nimmt die vier Punkte unter die Lupe. Drei liegen an der Nordstraße, der zentralen nördlichen Verbindungsachse zwischen dem West- und Ostteil des Werkes. Die Straße wird derzeit saniert, die Fabrik hat Werksferien. 

Verdachtspunkt Nummer vier befindet sich nahe der Halle 12. Sollten die Experten bei der Freilegung tatsächlich auf Blindgänger stoßen, würden sie die am Sonntag vor Ort entschärfen. Nach Angaben der Stadt Wolfsburg müssten dann auch rund 700 Bewohner des nahen Ortsteils Sandkamp ihre Häuser verlassen. Wegen der Werksferien sind die Auswirkungen für VW gering. Allerdings laufen im Werksurlaub regelmäßig Umbau- und Ertüchtigungsarbeiten. 

Im Zweiten Weltkrieg produzierte der Standort Rüstungsgüter und wurde damit ein Bombardierungsziel. Oft erweist sich ein Blindgängeralarm auf dem VW-Gelände aber als harmlos. Dann kommen alte Öfen oder anderer Schrott zum Vorschein.

dpa

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