Betrunkene müssen Sprung in die Weser teuer bezahlen

Nordenham - Mit ihrem Sprung in die Weser haben fünf junge Leute am frühen Samstagmorgen Feuerwehr, Polizei und Notarzt auf den Plan gerufen.

Die betrunkenen Nachtschwärmer wollten an einem Pier in Nordenham (Landkreis Wesermarsch) schwimmen, gerieten aber in gefährliche Strudel. Drei von ihnen konnten sich selbst wieder an den Strand retten, zwei wurden vom Boot der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen. Die drei Frauen und zwei Männer hätten zunächst wenig Einsicht gezeigt, dass ihr Verhalten lebensgefährlich war, teilte die Polizei mit. Sie müssen damit rechnen, dass sie die Kosten für den Rettungseinsatz in vierstelliger Höhe selbst bezahlen müssen. Zudem wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sie eingeleitet, weil das Baden an dem Pier verboten ist.

dpa

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