Pottwale sollen bei Niedrigwasser aus dem Watt gezogen werden

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Tote Pottwale liegen im Wattenmeer vor dem Kaiser-Wilhelm-Koog.

Kaiser-Wilhelm-Koog - Mit Raupen und einem Bagger wollen Experten am Dienstagmittag mit der Bergung der acht im Wattenmeer vor Dithmarschen entdeckten Pottwalkadaver beginnen.

Die Mitarbeiter des Landesbetriebs für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz (LKN) warteten noch auf Niedrigwasser, wie LKN-Sprecher Hendrik Brunckhorst sagte. Am Vormittag habe der Sturm allerdings noch Wasser in Richtung Land gedrückt, was die Arbeiten verzögern könnte.

Die zwischen neun und zwölf Meter langen Jungbullen waren am Sonntagabend rund zwei Kilometer vor dem Deich auf Höhe Kaiser-Wilhelm-Koog entdeckt worden. Bergungsschiffe konnten am Montag den Fundort nicht erreichen.

Die Tiere sollen durchs Watt an Land gezogen werden. Anschließend sollen sie vom Deich aus per Tieflader einzeln in den Hafen von Meldorf gebracht und dort zerlegt werden. Rund 20 LKN-Mitarbeiter waren am Dienstagvormittag im Einsatz.

Im Januar waren bereits mindestens 16 Pottwale an den Küsten der Nordsee entdeckt worden - in Deutschland, den Niederlanden und in Großbritannien. Experten vermuten, dass sich die Tiere auf ihren Wanderrouten verschwommen haben. Keiner der Meeressäuger überlebte.

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