Gefahr für Straßenverkehr

Zwei ausgerissene Edel-Hengste weiter vermisst

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Ende Juli waren die Tiere von einer Weide in Dassel weggelaufen (Symbolbild).

Dassel - Auch zehn Tage nach dem Ausbruch von Hengsten des niedersächsischen Landesgestüts Hunnesrück in Dassel (Kreis Holzminden) sind zwei Tiere weiterhin im Solling verschollen.

Es gebe keine Spur von den rund ein Jahr alten kostbaren Hannoveranern, sagte Gestütsleiter Michael Bertelsmann am Dienstag. Auch die Polizei in Holzminden habe keine Hinweise, wo die Pferde stecken könnten, sagte ein Sprecher. Möglicherweise seien sie erheblich verletzt. Zum Wert der Hengste machte das Gestüt keine Angaben. Am 31. Juli war eine Herde von 49 Hengsten auf einer Weide bei Neuhaus aus nach wie vor ungeklärter Ursache in Panik geraten und ausgebrochen

Ursache mehrerer Unfälle

Die Tiere, die in alle Richtungen davon liefen, verursachten in der Umgebung mehrere Verkehrsunfälle. Dabei wurde ein Pferd so schwer verletzt, dass es eingeschläfert werden musste. Weitere Hengste kamen zur Behandlung in die Tierärztliche Hochschule Hannover. Die meisten Pferde konnten bald wieder eingefangen werden. Insgesamt trugen mehr als 30 Tiere Blessuren davon. Mittlerweile seien alle Pferde auf dem Wege der Besserung, sagte der Gestütsleiter. Das landeseigene Gestüt hält im Solling insgesamt rund 100 Hengste. Die besten davon werden zur Zucht eingesetzt. Die übrigen dienten später als Sport- und Freizeitpferde, sagte Bertelsmann.

Wenige Wochen zuvor war eine Antilope aus dem Tierpark in Ströhen - auch in Niedersachsen - ausgebüxt. Ebenfalls im Juli war zudem Weißkopfseeadler „Lady“ aus dem Weltvogelpark Walsrode weggeflogen. Nach einem dreitägigen Ausflug kam sie jedoch wieder zurück.

dpa

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