Hannover führt 2017 Alkoholverbot in Bussen und Bahnen ein

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Eine Kundenbefragung hat ergeben, dass die Mehrheit der Fahrgäste ein Alkoholverbot befürwortet. 

Hannover - Die Verkehrsbetriebe in Hannover führen ab 2017 ein Alkoholverbot in Bussen und Bahnen sowie den U-Bahnstationen ein. Eine Kundenbefragung habe ergeben, dass 83 Prozent der Fahrgäste ein Alkoholverbot befürworten und sich damit sicherer fühlen, teilten die Verkehrsbetriebe Üstra am Montag mit.

Bei Verstößen solle es zunächst keine Strafe sondern einen ermahnenden Hinweis geben, Ziel sei ein Lernprozess bei den Reisenden. In Wiederholungsfällen und wenn Fahrgäste belästigt werden, könnten Trinker aus den Fahrzeugen und Stationen geschickt werden. Aufkleber und Flyer sollen über das Verbot informieren, dass vom Sicherheitsdienst der Verkehrsbetriebe überwacht wird.

Im Münchner Nahverkehr ist Alkoholisches bereits seit Ende 2009 tabu, in den S-Bahnen seit 2011. Die Hamburger Verkehrsbetriebe hatten ein Alkoholverbot im Herbst 2011 eingeführt. In den zwischen Niedersachsen, Hamburg und Bremen pendelnden Metronom-Zügen gilt seit November 2009 ein Alkoholverbot. In Bremen und dem Verbundtarif Region Braunschweig ist essen und trinken in den Fahrzeugen verboten, Alkohol eingeschlossen. London hatte ein Alkoholverbot im Nahverkehr schon 2008 eingeführt.

dpa

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