Awo-Kita „Wutzelhausen“ feiert Laternenfest

Wichtelgruppe spielt Geschichte von St. Martin nach

Die Kinder der Wichtelgruppe hatten die Geschichte von St. Martin und dem armen Bettler einstudiert und präsentierten diese den Eltern und Gästen des Laternenfestes.

Niedermehnen - Das alljährliche Laternenfest zu St. Martin hat bei der Kindertagesstätte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Niedermehnen einen festen Platz im Terminkalender. So auch in diesem Jahr, doch die Mitarbeiter, Eltern und Kinder der Kita „Wutzelhausen“ feierten ihr Fest in einer etwas anderen Form. Der Grund dafür war das neu gestaltete Außengelände, das Einrichtungsleiterin Monika Hartmann stolz präsentierte.

Während einige Eltern am Freitagnachmittag bereits selbstständig die Außenanlage der Einrichtung erkundeten, erklärte Hartmann, was sich in den vergangenen Monaten verändert hat. „Nach 23 Jahren waren viele Geräte doch sehr marode“, erinnerte sich Hartmann. Daher hatte es zu Beginn des vergangenen Jahres die ersten Pläne und Beratungen für die Umgestaltung gegeben. Dabei stand dem Kita-Team Renate Hiltenkamp zur Seite. Die Fachkraft für Ökologie und Außengestaltung kam immer wieder nach Niedermehnen, um die Geräte mit auszuwählen. Mit Rutschen, Schaukeln, Matschbecken und mehr ist inzwischen eine naturnahe Spiellandschaft entstanden, die ganz dem Awo-Kita-Prinzip entspricht: Spielen und Lernen im ganzheitlichen Sinne.

Brigitte Menke und Henning pressten am Freitag noch frischen Apfelsaft für die Besucher.  - Fotos: Bokelmann

Die insgesamt 31 Kinder aus „Wutzelhausen“ können sich draußen am Wasserlauf, in einer Spielhütte oder auf dem Bauteppich austoben. „Der Bereich ist nachhaltig und langfristig angelegt“, so Hartmann, der es wichtig ist, dass sich die Spielbereiche innen und außen verzahnen lassen.

Ermöglicht wurde die Umgestaltung dank zahlreicher Spenden, betonte Monika Hartmann im Rahmen ihrer Begrüßung. Besonders hob sie die Sparkasse Minden-Lübbecke, die Volksbank Lübbecker Land sowie die Raiffeisen Warengenossenschaft und das Leverner E-Center von Frank Hartmann als Unterstützer hervor. Aber auch Vätern und Großvätern sprach die Einrichtungsleiterin ihren Dank aus, da diese laut Hartmann „fleißig mitgewirkt und hart gearbeitet haben“.

Doch das Projekt ist noch nicht beendet. „Wir wollen weitere Bereiche optimieren und noch eine Rutsche für die U3-Kinder anschaffen“, sagte Hartmann. Mit einer weiteren Spende, die Silvia Mösemeier während des Laternenfestes überreichte, ist diese schon so gut wie gesichert. Die 500 Euro stammen aus den Erlösen des Leverner Second-Hand-Basares. Nach der Winterpause wird Renate Hiltenkamp dann wieder nach Niedermehnen kommen, um gemeinsam mit der Kita den Außenbereich kindgerecht zu gestalten.

Um Hilfe, in der Form des Teilens, ging es dann bei einem kleinen Anspiel, das die Kinder der Wichtelgruppe vorbereitet hatten. Begleitet von Monika Hartmann auf der Gitarre sangen sie das St.-Martins-Lied und spielten die Geschichte vom armen Bettler und dem Reiter nach.

Nach warmem Punsch, Würstchen und selbstgepresstem Apfelsaft aus der eigenen Ernte machten sich Kinder, Eltern und Erzieher am frühen Abend auf den Weg zum benachbarten Feuerwehrgerätehaus. Dort hatten einige Helfer bereits ein Feuer entzündet. Singend und mit bunten Laternen zogen die Niedermehner anschließend durch ihren Ort. Dabei bekamen sie Unterstützung vom Leverner Spielmannszug und Mitgliedern der Löschgruppe.

abo

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