Carl Verheyen Band und Bettina Schelker im Life House

„Supertramp“-Gitarrist wird gutem Ruf gerecht

Begnadeter Ausnahmegitarrist: Carl Verheyen und seine Band rockten das Life House. - Fotos: Mühlke

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Sein Ruf als einer der weltbesten Gitarristen eilt ihm voraus. Carl Verheyen tourt derzeit mit seiner Band durch Deutschland. Am Freitagabend legten er und seine Musiker einen Stopp für einen Gig im Wehdemer Life House ein – sehr zur Freude des Publikums, das begeistert war von der Show.

Für die musikalische Faszination sorgte dabei kein Firlefanz auf der Bühne, sondern allein seine Musik – die stand im Fokus bei Verheyens ersten Besuch in Wehdem, zu dem der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) in Stemwede eingeladen hatte. Mit exzellenter Technik auf sechs Saiten und sagenhafter Spielfreude verlieh er den Stücken unverwechselbaren Charakter. Seine flinken Finger flogen über die Saiten, denen er trotz hoher Geschwindigkeit saubere Töne und fantastische Klangwelten entlockte.

Carl Verheyen ist schon lange solo unterwegs, hat seine Musikerkarriere einst (1985) mit „Supertramp“ begonnen. Sein erstes Soloalbum „No Borders“ erschien 1988 und seither viele mehr. Im Life House präsentierte er eine gute und gelungene Mischung aus neuen und alten Songs und stellte eindrucksvoll unter Beweis, warum er zu den besten Gitarristen der Welt gezählt wird.

Bettina Schelker sorgte für den ersten Glanzpunkt des Abends.

Verheyen wusste um seine Klasse und ließ seinen Bandkollegen Bassmann Dave Marotta und Schlagzeuger John Mader genug Raum zum Brillieren. Marotta entlockte seinem Bass gewagte Töne, Drummer Mader zeigte immer wieder, dass er ein Genie am Schlagzeug ist und traktierte das Instrument mit Händen, Rasseln und Sticks. Anerkennende Pfiffe, Bravo-Rufe und minutenlanger Sonderapplaus waren der Lohn.

Zwischendurch plauderte Verheyen aus dem Leben und erzählte kleine Anekdoten aus dem Tourbus. Ein sympathischer Weltstar ohne Starallüren.

„Verheyen und seine Musiker sind eine völlig unkomplizierte Truppe“, schwärmte auch Wilhelm Lindemann vom JFK, der schon viele Größen des Showgeschäftes ins ländliche Stemwede geholt hat.

Der Konzertabend wurde von Bettina Schelker eröffnet, die mit starker Stimme schöne Songs zur akustischen Gitarre interpretiert. Die schlagkräftige Musikerin boxte sich vor einigen Jahren zum Schweizer Meistertitel im Halbmittelgewicht. Als Tour-Managerin der Verheyen-Band sorgte sie als Singer-Songwriterin für einen wohltuend melodiösen Auftakt.

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