Kampf um Leistungsspange

Jugendfeuerwehr: Stemweder beweisen Teamgeist und Können

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Marvin Wulf und Florian Wüstendörfer beim Zusammenkuppeln der C-Schläuche für die Schnelligkeitsübung. Gruppenführer Elias Nordhoff kontrolliert das richtige Kuppeln.

Bad Oeynhausen/Stemwede - Die Kurstadt Bad Oeynhausen war jetzt das Ziel für rund 300 Jugendfeuerwehrmitglieder aus ganz Nordrhein-Westfalen. 34 Gruppen stellten am Schul- und Sportzentrum bei der Abnahme der Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr ihre Leistungsstärke unter Beweis.

Für die Jugendfeuerwehr Stemwede/Drohne-Dielingen nahmen Jannis Gerding, Elias und Julius Nordhoff, Thilo Hörsemann, Kevin John, Jannis Nagel, Justin und Marvin Wulf sowie Florian Wüstendörfer an dem Wettbewerb teil. Sechs von ihnen konnten die Leistungsspange voller Stolz in Empfang nehmen. Betreut wurde die Gruppe von Patrick Hackstedt und Jan Lohmeier.

Die Jugendfeuerwehr Stemwede/Drohne-Dielingen nahm an der Abnahme der Leistungsspange in Bad Oeynhausen teil. Sechs Kameraden erhielten die begehrte Auszeichnung.

Die Leistungsspange ist die wichtigste und höchste Auszeichnung, die Mädchen und Jungen erreichen können und soll der Höhepunkt jeder Jugendfeuerwehrlaufbahn sein. Die Bewerber müssen zwischen 15 und 18 Jahre alt sein und sich mindestens ein Jahr in der Jugendfeuerwehrgruppe bewährt haben. Die Auszeichnung wird auch als Dank und Anerkennung für die Bereitschaft, Dienstfreudigkeit und den Einsatz in der Jugendwehr verliehen. Ihr Erwerb erfordert Können, feuerwehrtechnisches und allgemeines Wissen, Geschicklichkeit und Disziplin.

Nicht der Einzelne steht bei diesem Wettbewerb im Vordergrund, sondern die Gruppe. Der Ältere hilft dem Jüngeren und der Stärkere den Schwächeren. In beeindruckender Weise zeigte dies die Jugendfeuerwehr aus Solingen, die um 5 Uhr ihre Reise angetreten hatte. Die Jugendfeuerwehr hatte schon an einer Abnahme der Leistungsspange teilgenommen, da aber ein Mitglied nicht antreten konnte, hatte sich die Gruppe auf den langen Weg gemacht, um ihm ebenfalls den Erwerb der Leistungsspange zu ermöglichen.

Perfekt hergerichtetes Sportzentrum

Die Bad Oeynhauser Stadtjugendwehr hatte das Sportzentrum perfekt hergerichtet, um den Teilnehmern trotz des regnerischen Wetters einen reibungslosen Ablauf der fünf Disziplinen zu gewährleisten. Die Teilnehmer mussten einen Löschangriff mit Saugschläuchen als Trockenübung vortragen und bei der Schnelligkeitsübung eine Schlauchleitung ohne Verdrehungen in einer Mindestzeit von 75 Sekunden auslegen und kuppeln. Im Kugelstoßen galt es, mit allen neun Gruppenmitgliedern eine Kugel insgesamt 55 Meter weit zu stoßen. Beim Staffellauf waren 1 500 Meter in frei einzuteilenden Teilstrecken zu absolvieren. Als letzte Disziplin stand die Beantwortung von feuerwehrtechnischen und allgemeinen Fragen auf dem Programm. Das Verhalten der Mannschaft während der Prüfungen spiegelte sich in der Eindrucksbewertung wieder, die in die Gesamtwertung mit einfloss.

Bei der abschließenden Verleihung begrüßte Kreisjugendfeuerwehrwart Thomas Borgstaedt auch die stellvertretende Bürgermeisterin Helke Nolte-Ernsting, Kreisbrandmeister Michael Schäfer sowie seine Stellvertreter Thomas Podschadly und Gerhard Lohmeier und den Wehrführer von Bad Oeynhausen, Erwin Harbsmeier. Nolte-Ernsting und Schäfer dankten den Jugendlichen für ihren tollen Einsatz und ihr großes Engagement in der Jugendfeuerwehr. Der Abnahmeberechtigte Peer Grieger verteilte schließlich die begehrten Leistungsspangen an alle bis auf eine Gruppe, die die erforderliche Punktzahl leider nicht erreichte. 

tf

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