Nachwuchs des Musikschulverbands rockt zum achten Mal die Life-House-Bühne

Spielfreudig mit ein wenig Lampenfieber

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Weronika Pottschmidt und Simon Stashelm (v.r.) bekamen Unterstützung von Musiklehrer Jörg Stüve.

Wehdem - Von Heidrun Mühlke. Herbst-Jam im Wehdemer Life House. Das heißt, dass Nachwuchs-Bands und Solointerpreten für einen Abend die große Life-House-Bühne erobern. Mit der achten Auflage des Nachwuchsprojektes des Musikschulverbandes Espelkamp-Rahden-Stemwede ist dieses Event längst zur Kultveranstaltung geworden.

Das Bandprojekt des Musikschulverbands begeisterte bei der Herbst-Jam mit seiner musikalischer Bandbreite.

Spielfreudig und selbstbewusst, aber auch mit einer Portion Lampenfieber kamen die jungen Musiker am Wochenende und spielten Klassiker aus Pop, Rock, Blues und Jazz. Aber auch Eigenkompositionen gehörten zum Repertoire der jungen Musiker. Allesamt stammte diese aus der Region, die Jüngste war gerade mal zwölf Jahre alt, der Älteste zählte 17 Jahre. Jörg Stüwe als Musiklehrer des Musikschulverbands freute sich, dass der Verein für Jugend, Freizeit und Kultur (JFK) den jungen Musikern jedes Jahr die Möglichkeit bietet, ihr Können unter realen Bedingungen zu präsentieren. „So können die Schüler wichtige Erfahrungen für ihre musikalische Laufbahn sammeln“, weiß der Musiklehrer.

Den Konzertabend eröffnete Simon Stashelm. Der 15-jährige Schüler aus Levern hatte sich für seine Gitarrevorführung melodische Stücke von Joan Osborne und Metallica ausgesucht. Nach anfänglicher Nervosität zeigte der Schüler dann sein Können und heimste viel Applaus ein. Ebenso gut kam beim Publikum das Duett mit Weronika Pottschmidt an. Mit der 16-Jährigen aus Wehdem überzeugte Stashelm mit „Don´t be so shy“ der Soulsängerin Imany.

Die Espelkamper Band „The Cracklins“ stellte ihr Können unter Beweis.

Weronika Pottschmidt war zudem am Bandprojekt „MSV Band“ beteiligt, das sich zu Beginn des Jahres im Musikschulverband formiert hatte. Gemeinsam mit Laurin Stockhowe (Bass), Kim Klippenstein (Gitarre), Joelina Braune (Gitarre), Jillian Braune (Schlagzeug) und Stefan Heuermann (Saxophon) gab sie bei der Herbst-Jam als Sängerin einige Klassiker zum Besten – von den Cranberries bis hin zu Bon Jovi. Schon seit rund zehn Jahren spielt Yann Guennoc Gitarre. Der 17-Jährige aus Levern hatte für den Auftritt einen bunten Querschnitt aus Evergreens, Klassikern und Charthits vorbereitet. Blues, Rockiges von Jimi Hendrix und eine hervorragende Interpretation von Mando Diaos Hit „Dance with somebody“ waren darunter und kamen bestens beim Publikum an. Bei Bob Dylans „Knockin' on Heaven´s Door“ stimmten die Zuschauer stimmgewaltig in den Beitrag ein.

Mit Eigenkompositionen und reichlich Wumms kam zum Ende laut Guennoc „die wohl talentierteste Nachwuchsband aus NRW oder gar ganz Deutschland“ daher. Die Musiker von „Cracklins“ aus Espelkamp sorgten mit sattem Sound für Stimmung. Alexander Müller (Gesang und Schlagzeug), Jona Fehmer (Bass) und Kevin Radtke (Gitarre) waren für das Publikum aber keine Unbekannten mehr. Sie spielten bereits auf dem Stemweder Open-Air-Festival. Jetzt rockten sie das Life House.

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