Kinder-Wonderland lockt rund 1 000 Besucher an

Spiel und Spaß am Berghang

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Riesiger Andrang herrschte bei Henning Rodenbeck, der beim Kinder-Wonderland im Waldfrieden aus Ballons bunte Fantasiefiguren zauberte und damit die Kinder begeisterte.

Wehdem - Ein Mal im Jahr verwandelt sich das Waldfrieden-Gelände in eine riesige Spiellandschaft für Kinder. Dann steigt dort, wo sonst Festivals Besucher anlocken, das Kinder-Wonderland. „Rund tausend Gäste tummeln sich heute hier“, schätzte Michael Kopp, Vorsitzender der mitveranstaltenden Bürgerinitiative „Leben in Wehdem“ am Sonntagnachmittag.

Zusammen mit dem Waldfrieden hatte der Verein zum Kinder-Wonderland eingladen. 2014 war die Idee entstanden, ein Fest für den Nachwuchs zu veranstalten. In Oliver Hollwede, Geschäftsführer der Adventure-Bar „Waldfrieden“, habe man einen motivierten Kooperationspartner gefunden, um Kindern ein spannendes und unterhaltsames Fest in Stemwede zu bieten.

Dabei kamen die Besucher bei bestem Spätsommerwetter am Sonntagnachmittag bei Weitem nicht nur aus Stemwede. Manch eine Familie hatte mehrere Stunden Fahrzeit in Kauf genommen, um mit seinem Nachwuchs dabei zu sein. Aus Hille beispielsweise kamen Natalie und Oliver Haydn mit ihren Kindern Luca, Emmy und Leni. „Die drei sind ganz begeistert bei allen Aktionen dabei“, freute sich der Familienvater und hatte alle Mühe die Kleinen von der Hula-Hoop-Arena fortzubewegen. Schließlich hatten sich die Organisatoren unter dem Motto „Spiel, Spaß, Attraktionen...für die ganze Familie“ jede Menge großartiger Aktionen einfallen lassen.

„Hier ist Mitmachen angesagt. Nicht nur schauen, sondern dabei sein, Spaß und Abenteuer erleben“, so Kopp, der weiß, wie viel Arbeit hinter solch einem Fest steckt und froh über Unterstützung zahlreicher Wehdemer Bürger war. „Ohne ehrenamtliche Hilfe wäre ein solches Event nicht möglich“, so der Wehdemer. Der Überschuss aus dem Fest soll in wohltätige Zwecke fließen.

Dass den Kindern und ihren Familien ein außergewöhnliches Spiel-und-Spaß-Programm geboten wurde, machte die lange Liste der Aktionen deutlich: Neben Riesenrutsche, Hüpfburg, Kinderschminken, Stockbrot und Musik am Lagerfeuer, Basteln und Kinderdisco hatten die Macher diesmal auch Ponyreiten, Kinder-Yoga, einen Hula-Hoop-Workshop und zum Abschluss eine Feuershow organisiert.

Mit den unterschiedlichsten Aktionen wurden Mädchen und Jungen aller Altersstufen angesprochen und es musste auch niemand das Gelände hungrig oder durstig verlassen. Auch hier war für jeden Geschmack etwas dabei – sei es Pizza oder Pommes nebst diversen Kaltgetränken oder Kaffee und Kuchen. Und bei dem hochsommerlichen Temperaturen natürlich Eis.

Dennoch gab es bei so viel positiver Berichterstattung einen Wermutstropfen zu melden: schlecht organisiert waren die Parkmöglichkeiten für die Besucher. Die sowieso schon recht schmale Zufahrtsstraße war im Nu einseitig zugeparkt, sodass lediglich ein Einbahnstraßenverkehr möglich war.

Kinder-Wonderland in Wehdem

Wer erst im Laufe des Nachmittags zum Fest wollte, musste lange Fußmärsche zum Waldfrieden in Kauf nehmen, weil dem vorausschauenden Fahrer ein Parken in der Nähe des Geländes wohl unmöglich schien. Dennoch versuchten einige ihr Glück und machten denjenigen, die frühzeitig mit ihrem Fahrzeug das Fest verlassen wollten, eine Abfahrt fast unmöglich. Manch ein Fahrer musste so vom Waldfrieden bis auf die Wehdemer Stemwederbergstraße durchaus eine Fahrzeit von etwa einer Stunde einplanen.

hm

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