Jubiläumskonzert von Pantarhei 

Nichts an Virtuosität verloren

Der Chor „Pantharei“ ließ in der Stiftskirche wunderbaren Gesang erklingen.  - Fotos: Mühlke

Levern - Von Heidrun Mühlke. Der Chor Pantarhei in der Leverner Stiftskirche ist schon ein ganz besonderes Konzerterlebnis. Auch im 20. Jahr seines Bestehens hat er nichts an Virtuosität und sprühender Lebendfreude verloren – im Gegenteil, die Choristen sind im Laufe der Jahre zu einer kraftvollen musikalischen Einheit verschmolzen. Jetzt begeisterten sie mit einem mitreißenden Jubiläumskonzert.

Mehr als 300 Besucher haben es wohl keine Sekunde bereut, in das Gotteshaus auf dem Stiftshügel gekommen zu sein. Knapp zwei Stunden lang genossen sie allerbeste musikalische Unterhaltung. Mit „Disturb us, Lord“ nach einem Gedicht von Sir Francis Drake eröffnete Pantharei den Konzertabend. Es folgte die Hymne über die Berufung Jesajas „I the Lord“.

Die Bläser verliehen dem Chorkonzert besonderen Ausdruck.

Einen gelungenen Mix aus christlichen Titeln, neuen Stücken und bewährten Klassikern, aus Musical-Melodien, Popsongs und Schlagern hatten die Choristen um Chorleiter Henrik Langelahn in den Liederkoffer gepackt. Der James-Bond-Titelsong „Live and let die“ war ebenso zu hören wie ein berührendes „Hallelujah“ von Leonard Cohen, der Rockklassiker „500 Miles“ oder ein herzergreifendes „Hymn“ von Barcley James Harvest. Klangvoll begleitet wurde der Chor von den Bläsern Katharina Maschmeyer (Saxophon), Reinhard Gramm (Posaune), Lothar Saß (Trompete) und Henning Lübking (Trompete) sowie Gitarrist Mitch Hillford und Marius Maschmeyer am Bass, Georg Loewe am Schlagzeug sowie Andreas Hölscher am Keyboard.

Herrliche Abwechslung boten die Soli einzelner Choristen, denen das Konzert in der Stiftskirche den perfekten Raum bot, um ihr Talent zu zeigen. Manch einem Zuhörer jagte es dabei wohlige Schauer über den Rücken.

Besonders den Musical-Part mit Liedern aus „Tarzan“ oder „Der König der Löwen“ und die Filmmelodien verschiedenster Disney-Produktionen prägten die hervorragenden Solisten. Die Zuschauer schwangen die am Eingang verteilten Knicklichter im Takt und verwandelten das Gotteshaus in einen Raum leuchtenden Farbenspiels.

Auch sonst war die Kirche wunderbar illuminiert. Dafür zeichnete Friedrich Horst verantwortlich, die Technik lag in den Händen von Heinrich Wiebe, und Tim Steinweg zeichnete das Konzert mit der Videokamera auf. Die Moderation übernahm Pfarrer Ralf Finkeldey, der immer wieder herzliche Worte zu den Liedbeiträgen fand.

Nach einem „Heute hier – morgen dort“ aus der Feder von Liedermacher Hannes Wader und dem musikalischen Gruß „Gute Nacht Freunde“ von Reinhard Mey gab es auf den Kirchenbänken kein Halten mehr. Stehend applaudierten die begeisterten Zuhörer, und der Chor Pantarhei danke auf seine Weise mit einigen Zugaben. Mit Frank Sinatras „My Way“ klappte er die Notenhefte an diesem Konzertabend endgültig zu.

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