Blachsorchester Bad Holzhausen gibt Herbstkonzert 

Musik, die unter die Haut geht

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Das Blasorchester Bad Holzhausen spielte Modernes und Traditionelles beim elften Herbstkonzert. Die neue Dirigentin Britta Rohlfing (r.) leitete die Musiker an. 

Pr. Oldendorf - Von Imme Lohmeyer-Lorek. Blasmusik querbeet durch alle Epochen, von Klassik bis zu zeitgenössischen Kompositionen, unter dem Motto „Polka bis Pop“ bekamen rund 200 Zuhörer am Sonnabend in der Aula der Sekundarschule Pr. Oldendorf zu hören. Das traditionelle Herbstkonzert des Blasorchesters Bad Holzhausen fand dort zum elften Mal statt, in diesem Jahr erstmalig unter der Leitung der Stemwederin Britta Rohlfing.

Ganz neu ist die Dirigentin einem langjährigen Publikum nicht, hat sie doch schon gelegentlich als Gastdirigentin ausgeholfen. Im August hatte sie das Ensemble von ihrer Vorgängerin Merve Sanfélix Bosch übernommen. Eine weiter Neuerung: In diesem Jahr wurde auf die traditionelle Zugabe, den Radetzky Marsch, verzichtet.

Die Geehrten: Martin Kniepkamp, Annika Hodde, Willi Sellenriek, Madeleine Rother (v.l) mit Frank Lange und Silke Peters.

Ein Grußwort gab es nicht nur vom ersten Vorsitzenden Frank Lange, sondern auch von Bürgermeister Marko Steiner. Wesentlich sei der Spaß an der Musik, sowohl für Zuhörer als auch für Musizierende. Altbewährtes und Modernes werde in diesem Konzert harmonisch miteinander verbunden, so Steiner. Lange hieß neben dem Publikum die Ehrengäste, insbesondere Ehrenmitglieder und Mitwirkende des Kreismusikverbandes, herzlich willkommen. In altbewährter humorvoller Weise führte Moderator Manfred Griepenstroh die Zuhörer durch ein abwechslungsreiches Programm, das mit dem schwungvollen Apollo Marsch begann.

Eine Stärke des Ensembles war die Interpretation moderner und zeitgenössischer Musik. „Moment for Morricone“, ein Medley bekannter Filmmusiken, ging mit der knisternden Intensität der Melodie aus „Spiel mir das Lied vom Tod“ unter die Haut. „Rock it“, ein Medley aus beliebten Rock’n Roll Nummern, wie „Let’s twist again“ und „Rock Around the Clock“, war so schwungvoll, dass eine Besucherin im Rollstuhl aus dem Wittekindshof ihre Bahnen vor der Bühne zog. Und auch Udo Lindenbergs Erfolgsmusical „Hinterm Horizont“ kam mit seinem Melodienreichtum beim Publikum gut an.

Jakob de Haan darf natürlich bei einem Blasorchester nicht fehlen. So wurde die Liebe in allen Stadien besungen mit den schönen Melodien aus dem „Concerto d’Amore“. „Crazy Music in the Air“ überraschte mit einem barockartigen Choral im ersten Teil, der sich dann rasant in einen „Bozza Nova“ mit Rhythmusinstrumenten und Klanghölzern verwandelte. Das Blasorchester Bad Holzhausen erntete für sein gelungenes Konzert den dankbaren Applaus eines großen Publikums.

Ehrungen sind beim Herbstkonzert des Blasorchesters die Regel. Für langjährige Mitgliedschaft (25 Jahre) wurden geehrt: Karl-Heinz Horstmann, Marianne und Robert Kleine sowie Sonja Kleine, die 20 Jahre lang aktiv im Orchester Klarinette und Saxophon gespielt hat.

Durch den Kreismusikverband Minden-Lübbecke wurden aktive Mitglieder ausgezeichnet. Annika Hodde und Madeleine Rother erhielten die VMB Ehrennadel für Bronze für zehnjährige aktive Tätigkeit. Martin Kniepkamp wurde mit der VMB Ehrennadel für 25-jähriges Mitwirken an der Trompete und am Flügelhorn ausgezeichnet. Und schließlich wurde Gründungsmitglied Willi Sellenriek für seine 35-jährige Dirigententätigkeit mit der BDMV-Dirigentennadel ausgezeichnet, die ihm Silke Peters, stellvertretende Geschäftsführerin des Kreismusikverbandes, ansteckte.

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