Gemeinde schließt mit positiven Ergebnissen

Kreisumlage wird ab 2017 Probleme bereiten

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Das Wirtschaftsjahr 2015 hat die Gemeinde Stemwede gut abgeschlossen. Doch die Kreisumlage wird sich in den nächsten Jahren negativ auf die Haushaltssituation auswirken, ist sich Kämmerin Astrid Lanfer sicher. 

Stemwede - Die Jahresabschlüsse der Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde Stemwede sowie der Haushalt 2015 sind von der unabhängigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Intecon kontrolliert und bestätigt worden. Damit wurde dem Bürgermeister in der Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses Entlastung erteilt, wie auf Nachfrage aus dem Fachbereich von Kämmerin Astrid Lanfer zu erfahren war.

So schließt der Kämmerin zufolge der Eigenbetrieb des Wasserwerks mit einem Jahresüberschuss von von rund 73 203 Euro. Insgesamt wurde im Bereich Wasserversorgung im Jahr 2015 444 000 Euro in die Hand genommen – der Großteil der Investitionen ging in die Sanierung der Wasseraufbereitungsbehälter. Zudem wurde mehr Wasser an die Verbraucher verkauft, wodurch sich die Erträge allein in diesem Bereich auf 1,229 Millionen Euro erhöht haben (Vorjahr: 1,205 Millionen). Von den 902 681 eingespeisten Kubikmeter Wasser sind am Ende 814 367 Kubikmeter bei den Bürgern angekommen, berichtete Sven Schallenberg von der Intecon-Gesellschaft. Grund dafür seien Verluste durch Rohrnetzspülungen und defekte Rohre in der Gemeinde.

Auch der Wirtschaftsbetrieb der Gemeinde Stemwede schließt mit einem Gewinn, in Höhe von 340 000 Euro. Zwar sei das Ergebnis derzeit positiv zu bewerten, merkte Astrid Lanfer an. Aber aufgrund der enormen Belastung durch die Kreisumlage werden sich der Kämmerin zufolge ab dem Jahr 2017 nicht alle Sparten auf Null bringen lassen.

Im Wirtschaftsbetrieb werden unter anderem die Abwasserbeseitigung sowie das zentrale Gebäudemanagement geregelt. Wesentliche Maßnahmen im Wirtschaftsjahr 2015 sind dem Bericht zufolge durch Kanalbaumaßnahmen erfolgt, unter anderem an der Straße „Zur Alten Windmühle“ in Dielingen, an der „Alten Dorfstraße“ in Wehdem und an der Leverner Straße in Levern. Auch die Herrichtung von Flüchtlingsunterkünften fällt in diese Sparte.

Das Haushaltsjahr 2015 schließt die Gemeinde mit einem positiven Ergebnis (rund 1,5 Millionen Euro), hieß es im Ausschuss. „Das Ergebnis kann der Ausgleichsrücklage zugeführt werden“, so die Verwaltung. 

abo

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