Zeltlager am Life House zum Thema „Fantasie-Land“ 

Junge Abenteurer bezwingen Trolle und Seemonster

Lucas (l.) und Philipp haben während der Zeltlager-Woche an einem furchteinflößenden Drachen mitgearbeitet. - Fotos: Schmidt

Wehdem - Mit Freunden mehrere Nächte lang zu zelten ist an sich schon ein aufregendes Unterfangen. 25 Jungen und Mädchen erlebten beim Ferien-Zeltlager vom Verein für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede (JFK) in der vergangenen Woche aber noch weitaus mehr als den Nervenkitzel, fern von den Eltern vor dem Life House zu schlafen. Zusammen mit Betreuern des JFK reisten sie in das Land der Fantasie.

Das Land ist natürlich selbst nur ein reines Fantasie-Konstrukt. In Wirklichkeit bastelten die Kinder jeden Tag zu verschiedenen märchenhaften Themen. Am Freitag stellten sie die Ergebnisse ihren Eltern vor, die zahlreich im Life House erschienen waren.

Am ersten Tag hatte sich für die Teilnehmer alles um Zwerge und Elfen gedreht. Sie nähten Zwergenkluften und formten die bärtigen Fabelwesen aus Fimo-Knete. Freunde der Elfen stellten hingegen duftende Seifen her. Hierfür vermischten sie Orangenstückchen, Blüten, Farbe und Geruchsstoffe mit geschmolzener Seife.

Auch bei den Hexen und Zauberern gab es viel zu entdecken. Am Dienstag fertigten die Kinder Hexenbesen, Magier-Hüte und zauberhafte Windlichter.

Am Mittwoch ging es hoch hinaus. Die Zeltlager-Gruppe ist nach Osnabrück in den Kletterpark gefahren. Dabei seien die Kinder alle ein Stück weit über sich hinaus gewachsen, erzählte Saskia Döpke vom Life House. Sie betreute die Gruppe zusammen mit Lars Schulz, Timm Clauß, Robin Töpper, Martin Peters, Tjorven Schulz und Nele Söffker.

Am vorletzten Tag drehte sich alles um Monster. Besonders beliebt war der Monsterschleim aus Stärke, Wasser und Lebensmittelfarbe.

Neben diesen kleineren Projekten, die allesamt nachmittags in Angriff genommen wurden, gab es verschiedene größere Projekte, die über einen längeren Zeitraum vormittags die Kinder aus Stemwede beschäftigten.

Vor dem Life House, nur wenige Meter vom Zeltlager entfernt, entstand ein Zwegen-Tal mit Häusern aus Stöcken und Blättern. Das fertige Gelände zeigten die jungen „Architekten“ ihren Eltern.

Eine Gruppe baute ein ganzes Zwergen-Tal aus Blättern, Ästen und Erde. Dabei dachten sie an alles: An ein Rathaus, Schienen, Felder und sogar ein Toilettenhäuschen. Regen und Wind zerstörten das Dorf zwischzeitlich, aber die jungen „Architekten“ haben es in Rekordzeit neu aufgebaut. „Die haben trotz des Wetters super durchgehalten und mitgemacht“, lobt Saskia Döpke alle Teilnehmer des Ferien-Zeltlagers. Eine andere Vormittagsgruppe hat ein Hörspiel aufgenommen. Das Stück handelte von Kindern, die in einem Tal der Magie landen. Um zurück nach Hause zu finden, nehmen sie es mit Trollen und Seemonstern auf. Ein furchteinflößender, feuerspeiender Drache war das Ergebnis einer dritten Vormittagsgruppe.

Nicht zu vergessen ist das Kochteam, eine Gruppe von Kindern, die eine Woche lang das ganze Lager verköstigt hat. Sie servierten Gulasch, Gegrilltes, Nudeln und viele weitere leckere Gerichte – selbstgekocht, versteht sich. Sogar Butter machten sie aus Sahne selber. Insgesamt war es eine aufregende Woche – da waren sich die Kinder einig, als sie ihre Taschen packten, die Zelte abbauten und ihr Abenteuer endete. 

ks

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